BVS feiert Waldweihnacht am Schießlweiher Weiden
Lichter in die Herzen bringen

Der evangelische Posaunenchor Neunkirchen hatte ein Dach über dem Kopf und blieb trocken. Bild: R. Kreuzer
"Jetzt fangen wir zu singen an", trugen die Gäste vor dem Vereinsheim des Behinderten- und Vitalsportvereins bei ihrer Waldweihnacht am Schießlweiher vor. Es regnete, unter Schirmen suchten die Menschen Schutz, aber sie harrten aus und stimmten sich auf die Feiertage ein.

Wenn schon das Wetter der Jahreszeit nicht entsprach, überzeugend waren die Musiker und Sprecher am Mikrofon. "Es ist ein Ros' entsprungen" bliesen die Akteure auf Posaune, Trompete und Horn, angeleitet von Günter Heiss. Der evangelische Posaunenchor aus Neunkirchen glänzte mit weihnachtlichen Liedern. Prädikantin Sabine Dachauer sprach "Weihnachtsgedanken" und verwies auf die vielen Lichterketten, die uns im Garten und an Häusern faszinieren. "Ihr habt sie angezündet, nehmt euch Zeit, den Lichterschein wirken zu lassen", sagte sie.

"Licht kann grell werden, Menschen jedoch vertragen im Herzen nur mildes Licht. Schenkt ein Licht der Hoffnung ", führte Dachauer fort. Die Zuhörer versuchten unter den Schirmen ihre ausgereichte Kerze zu entzünden. Burgunde Kühnl las eine Weihnachtsgeschichte, Christopher Birner sprach ein Gedicht, der Posaunenchor spielte unter dem Vereinsheimvorsprung, gemeinsam sangen alle "Stille Nacht, heilige Nacht". Die Vorstandschaft hatte im Freien Punsch, Glühwein und Lebkuchen vorbereitet, das brachten fleißige Hände schnell ins Vereinsheim, in das Vorsitzende Sabine Birner ihre Gäste eingeladen hatte. Dort folgte eine gesellige Zeit im Warmen.
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