Christine Hüttner neue Vorsitzende - Stellvertreterin Margit Konze nur kommissarisch
"Schwere Geburt" beim Frauenbund

Christine Hüttner (Dritte von rechts) leitet als neue Vorsitzende den Katholischen Frauenbund St. Elisabeth. Der Dank von Stadtpfarrer Peter Brolich (Zweiter von rechts) galt der scheidenden Vorsitzenden Elke Götz (Mitte) sowie dem Vorstandsteam mit (von links) Gudrun Schmidt, Ursula Stemmer und Margit Konze, die kommissarisch den zweiten Vorsitz übernahm. Stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter (rechts) will in einem Jahr eine neue zweite Vorsitzende wählen lassen. Bild: Dobmeier
(rdo) Der Frauenbund St. Elisabeth war seit September von zweiter Vorsitzender Christine Hüttner geführt worden, nachdem die langjährige Vorsitzende Elke Götz ihr Amt abgegeben hatte. Jetzt erhielt Christine Hüttner bei der Jahreshauptversammlung die überwältigende Zustimmung, die Führung des Vereins zu übernehmen.

Aber keine der 58 Damen war bereit, das Amt der zweiten Vorsitzenden zu übernehmen. "Es droht die Stilllegung für ein Jahr", kündigte Wahlleiterin Monika Schmidpeter, stellvertretende Diözesanvorsitzende, an. Schließlich erklärte sich Margit Konze, Bezirksvorsitzende aus den eigenen Reihen, bereit, für ein Jahr kommissarisch das Stellvertreteramt der 187 Mitglieder großen Vereinigung zu übernehmen - Erleichterung im Pfarrsaal.

Elke Götz dankte ihrem Vorstandsteam und bat um Verständnis für ihren Rücktritt. Sie sei beruflich im Krankenhaus im Schichtdienst sehr gefordert. Schatzmeisterin bleibt Ursula Stemmer und Schriftführerin Gudrun Schmidt. Die Arbeitskreise waren auch im letzten Jahr sehr aktiv beim Stricken, Gymnastik, bei Yoga und der Eltern-Kind-Gruppe. Zu den Jahreshöhepunkten zählten der Kappenabend im Fasching, Gottesdienste und Maiandachten, Kräuterbüschelbinden, Erntedankfeier, Oktoberrosenkranz und die adventliche Stunde. Monika Schmidpeter regte Aktionen zur Gewinnung jüngerer Mitglieder an.

Geistlicher Beirat Stadtpfarrer Peter Brolich dankte der scheidenden Vorsitzenden Elke Götz für ihre Arbeit für den Frauenbund und die Pfarrei, die sie mit viel Herzblut erledigt habe. "Gut Ding braucht Weile", sagte er und gab der Hoffnung Ausdruck, für die Aufgabe der zweiten Vorsitzenden eine Nachfolgerin zu finden. Nächste Termine sind der Einkehrtag am 28. Februar in Johannisthal und der Weltgebetstag der Frauen am 6. März.
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