Clausnitzerschule bietet für zwei Wochen ein abwechslungsreiches Programm - Spende von "Lions"
Ferienspaß auch für Flüchtlingskinder

Für Flüchtlingskinder ist das Leben nicht immer einfach, sie kommen in eine neue Kultur und die Sprache ist ihnen fremd. Für zwei Wochen Spaß in den Ferien sorgt nun der Förderverein "Freunde der Clausnitzerschule" zusammen mit dem Lions-Club Weiden mit Workshops, Ausflügen und professioneller Betreuung. Jetzt kamen die 13 Kinder zusammen mit ihren Eltern, um die Clausnitzer-Schule und das Ferienprogramm kennenzulernen. "Zuerst war es nur eine Idee, doch dieser Gedanke hat sich weiterentwickelt", sagt der Vorsitzende der "Freunde der Clausnitzerschule", Thomas Ludwig. Ziel der Initiative ist die Integration und der Wunsch, dass die Flüchtlinge sich schnell bei uns einleben. 13 Flüchtlingskinder nehmen zusammen mit 37 Ferienkindern dauerhaft am Programm vom 31. August bis zum Ende der Ferien teil. Das Konzept ist im Vorfeld mit dem AK Asyl und der Familie Hess abgestimmt worden.

Dank des Lions-Clubs, der eine großzügige Spende von 1000 Euro für dieses Projekt übergab, können die Flüchtlingskinder morgens in der Unterkunft abgeholt und nachmittags wieder gebracht werden. Außerdem sind damit die laufenden Betreuungskosten sowie das Mittagessen finanziert. Lions-Präsident Anton Forster ist überzeugt, dass die Flüchtlingskinder mit Gleichaltrigen spielerisch die deutsche Sprache erlernen und sich damit besser integrieren können.

Schulleiterin Silvia Bäumler sagte, Ferien sind frei vom Lernen, dies gelte auch für die Flüchtlingskinder. "Deshalb hat man bewusst auf einen Deutschunterricht verzichtet. Kinder sollen von Kindern auf spielerische Weise lernen."

Das Ferienprogramm der Clausnitzerschule steht heuer unter dem Motto "Wasserwelten". Den Kindern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten: z. B. Kanu fahren und Besuch der Kläranlage. Wichtig ist dabei die Gemeinsamkeit, sagt die Leiterin der Ferienbetreuung, Daniela Schauer. Die Betreuung der Kinder findet in Gruppen von je acht Kindern und einer Betreuerin statt. Sie wies darauf hin, dass in den zwei Wochen nur muslimische Gerichte auf den Tisch kommen und auch die Einheimischen lernen damit gleich eine andere Kultur kennen.
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