Commerzbank in Weiden aufgewertet
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Weiden. (wd) Als beste Filialbank Deutschlands ausgezeichnet, gibt sich die Commerzbank eine neue, straffere Struktur. Der Standort Weiden gehört dabei zu den Gewinnern, denn hier entsteht eine von bundesweit nur 65 Niederlassungen. Die beiden Niederlassungsleiter, Horst Schmidt (Mittelstandsbank) und Sebastian Hackl (Privatkunden), stellten sich bei Oberbürgermeister Kurt Seggewiß im Rathaus vor.

Beide sind seit über 30 Jahren bei der Commerzbank. Beide traten zum 1. April ihren neu geschaffenen Posten an. Schmidt, gebürtiger Amberger, bisher in Hessen und Franken eingesetzt, kam aus Nürnberg. der Münchener Hackl aus dem Breisgau nach Weiden. Hier hat er bereits eine Wohnung gefunden. Für die Mittelstandskunden der Commerzbank ist Schmidt für die Filialen Bayreuth, Hof, Schwandorf und Weiden - "von Cham bis Kulmbach" - verantwortlich. Der Privat- und Geschäfts- sowie Wealth Managementkundenbereich von Sebastian Hackl spannt sich von Arzberg bis hinunter nach Passau.

Beide Banker versicherten, das Unternehmen baue auf die Niederlassung Weiden, die weiter ausgebaut werden solle. Die Commerzbank, die Schmidt- (2004) und Dresdner-Bank (2008) übernommen habe, gewinne bei den Kunden massiv an Vertrauen. "Wir wollen weiter in Markt bleiben und setzen auf die Multikanalbank-Strategie."

In der neuen Organisationsform haben die Niederlassungen umfassende Entscheidungsbefugnisse. "Wir können nach den Bedürfnissen vor Ort entscheiden", unterstrich Horst Schmidt. Zugleich versicherten Schmidt und Hackl, dass die Commerzbank keine Probleme mit genossenschaftlichen Geldinstituten oder den Sparkassen kenne. "Wir haben nie etwas gegen eine starke Bankenlandschaft."

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß dankte nicht nur für den Antrittsbesuch, sondern vor allem für das Bekenntnis zum Bankenstandort Weiden. Weiden habe eine besondere Bedeutung als Bankenplatz, sagte Seggewiß. Dies bezeuge nicht zuletzt die österreichische Oberbank, die auch aus strategischen Gründen in Weiden ansässig sei. Die Commerzbank, die Schmidtbank und die Dresdnerbank aufgenommen habe, sei schon immer ein starker Mittelstandsförderer gewesen, betonte Seggewiß abschließend.
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