CSU-Gespräch: Unterstützung bei Flüchtlingen gefordert
Hilfe für die Stadt

So ein Biergarten ist ein Idyll. Aber manchmal geht es auch hier um Themen, die an die harte Realität erinnern. So auch beim Biergartengespräch der CSU Weiden-Ost mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht im Postkeller. Nach der Begrüßung durch Ortsvorsitzenden Hans Forster ging es neben Griechenland auch um Fragen zu Asylbewerbern.

Stellvertretender CSU-Fraktionsvorsitzender Alois Lukas sah die Gefahr, dass angesichts eines Zustromes von weiteren Flüchtlingen in die Region der Zuspruch für das "Braune Lager" gestärkt werde. Er forderte deshalb Bundesmittel, da die Stadt freiwillige Leistungen bei Kultur und Sport kürze und zusätzliche Mittel für Flüchtlinge nicht vorhanden seien. Zuvor schon hatte JU-Kreisvorsitzende und Lehrerin Maria Sponsel festgestellt, dass Schulsozialarbeiter zur Betreuungen von unbegleiteten Flüchtlingen herangezogen werden. Dafür sollte Ersatz von der Regierung bereitgestellt werden, um die örtlichen Jugendlichen nicht zu vernachlässigen. Alle seien dafür, dass Menschen in Not Zuflucht gewährt werde, die Herausforderungen müssten aber auch in der EU verteilt werden, sagte Rupprecht.

Hinsichtlich der Entscheidung der Bundesregierung, Kinderlärm nicht als Lärm einzustufen, sagte Franz Bäumler (FC Ost): Es wäre wegen des Zulaufes von Jugendlichen wichtig, die Plätze am bestehenden Gelände zu erweitern. Rupprecht kündigte an, das Thema weiter zu verfolgen.
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