CSU-Ortsverbände Weiden-West und Neunkirchen besuchen Rettungshubschrauber in Latsch
16 Notärzte steigen mit in den Heli

Weiden.(kzr) Der CSU-Ortsverband Weiden-West besuchte erstmals offiziell den Rettungshubschrauber Christoph 80 der DLR in Latsch. Vorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner begrüßte auch Mitglieder aus dem Ortsverband Neunkirchen mit ihrem Vorsitzenden Norbert Uschald sowie die Mittelstandsunion mit Bernhard Schlicht.

Über 50 Gäste fanden sich zum späten Termin gegen 21 Uhr auf dem Flugfeld ein. Besondere Gäste waren die Vertreter vom Jugendradio, die interessiert der Besichtigung folgten. Anschaulich und sich allen Fragen der Gäste annehmend, erklärten sowohl der Pilot Otto Hartmann als auch der Notarzt Dr. Jens Schlör die genauen Zusammenhänge der Rettungskette und die Besonderheiten des Fluggerätes.

Hohe Kosten

Ein liegender Patient könne umfangreich versorgt und dann zeitnah in eine spezialisierte Kliniken geflogen werden. Es stehen 16 Notärzte und fünf Rettungsassistenten zur Verfügung. Das Personal ist in den umliegenden Kliniken beschäftigt und werde bei Bedarf nach Latsch verlegt.

Sichtlich beeindruckt waren die Gäste von der Leistungsfähigkeit und der sehr kurzen Reaktionszeit des Personals. Die Frage nach den Betriebskosten wurde mit 40 bis 60 Euro pro Flugminute beantwortet. Der Zweckverband Nordoberpfalz stellt die Räume zur Verfügung. Die DLR fungiert als Mieter.
Derzeit gleicht das Hauptquartier der Luftretter noch einer kleinen Baustelle. Derzeit läuft der Bau von Sozialräumen und einer Löschwasserzisterne mit 50 000 Litern Inhalt.

Geplant ist, mit dem Hubschrauber auch nachts zu fliegen, was sehr beschwerlich ist, räumten die Piloten ein. Gewährleistet werde derzeit der Einsatz von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Hervorgehoben wurde auch die Möglichkeiten zur Unterstützung der Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels. Am Ende durften die Kinder den Hubschrauber "erobern". Die Gastgeber beantworteten weitere Fragen.
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