Dank und Respekt
Angemerkt

Dienst ist Dienst. Doch der ist bei der Bundeswehr nicht mehr so wie früher. Die Zeiten des lockeren Kasernenlebens sind vorbei, sollte es sie denn je gegeben haben. Die Soldaten stehen unter gewaltigem Druck. Denn nichts ist so sicher wie die nächste Versetzung und der nächste Auslandseinsatz.

Ein Viertel der Weidener Artilleristen musste im Januar ausrücken, in den Kosovo oder nach Afghanistan. Ein Freiwilliger flog zur Ebola-Bekämpfung nach Liberia. Nach 159 Tagen sind sie wieder zurück und zumindest äußerlich gesund geblieben. Doch die Belastungen hinterlassen Spuren, die auch die finanziellen Anreize des Auslandseinsatzes nicht überdecken können.

Beim Rückkehrer-Appell sprachen die Kommandeure nur die positiven Folgen des Auslandseinsatzes an. Die Soldaten sind reifer geworden, erwachsener. "In jedem Fall aber ernsthafter durch das Wissen um das, was geleistet wurde und was dafür geopfert werden musste", betonte Oberstleutnant Wolfgang Schmidt, der seine Soldaten in den Kosovo begleitet hatte. Für diese Leistungen und Opfer verdienen die Soldaten unseren Dank und unseren Respekt.



Polizeibericht

Ladendiebin überführt sich selbst

Weiden. (fku) Es war nicht der erste Diebstahl der jungen Frau. Wirklich erfahren stellte sie sich aber auch bei ihrem jüngsten Coup nicht an. Im Gegenteil, sie überführte sich selbst. Und zwar doppelt: Am Mittwochmorgen war die 17-Jährige "auffällig unauffällig", so die Polizei, durch einem Supermarkt in der Unteren Bauscherstraße geschlendert - und dadurch sofort Mitarbeitern aufgefallen. Sie beobachteten die Jugendliche, wie sie Waren im Wert von 30 Euro in eine Tasche steckte und - ohne zu zahlen - den Markt verließ. Als das Personal sie stellen wollte, gab die 17-Jährige Fersengeld. Auf der Flucht schleuderte sie ihre Tasche weg. Dumm nur: Die Verfolger fanden darin nicht nur die Beute, sondern auch einen Wohnungsschlüssel und ein Handy. Durch Letzteres gelang es der Polizei schließlich, die Schülerin zu identifizieren.

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