Das Augustinerkindl

Das Augustinerkindl ist wohl das bekannteste Christkind Bayerns. Das italienische Fatschenkind stammt aus der Zeit um 1600 und war über 200 Jahre lang in der Augustinerkirche ausgestellt. Zehn Jahre nach der Säkularisation kam es auf Wunsch des Königshauses in die Bürgersaalkirche. Dort wird es bis heute verehrt. Helga Mauritz kennt die Legende, die sich um dieses Fatschenkind rankt. 1624 nahm es ein Mönch aus der Krippe. Dabei fiel das kostbare Christkind zu Boden und zerbrach. Aus Verzweiflung räumte der Augustiner-Frater die Scherben in einen Schrank und bat Gott um Hilfe. Als er wieder in den Schrank sah, war das Gesicht des Fatschenkinds - auf wundersame Weise - wieder heil. "Der Riss am Kopf, wo es einst gebrochen war, ist heute noch zu sehen", weiß Helga Mauritz. (san)
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