Das Leben des Herrn

Die jungen Sänger des Evangelischen Freundeskreises Hof boten eine Mischung aus Klassik, Rock und Pop. Bild: Kunz

Alles dreht sich um eine Person. Der Chor des Evangelischen Freundeskreises Hof hat sein neues Programm mit nur einem Wort überschrieben: "Er".

"Er" ist Jesus von Nazareth. Und diesen Messias besang am Sonntagnachmittag der Chor des Evangelischen Freundeskreises Hof in der voll besetzten Michaelskirche. Dabei verband der mächtige Klangkörper Songs mit Filmszenen.

Die Lieder boten tiefe Denkanstöße und erzählten von der Botschaft Jesu, seinen Wundern, seiner großen Liebe zu den Menschen und seinen Leiden. Für die Verkündigung des Wortes Gottes bedarf es vieler Stimmen. So wie früher die Apostel an Pfingsten an die Öffentlichkeit gingen, so bezeugten die Sängerinnen und Sänger mit einer Mischung aus Klassik, Rock und Pop das Leben des Herrn. "Er" war dabei immer präsent. In der Musik sowie auf einer großen Leinwand im Hintergrund. Diese eingeblendeten Filmszenen dokumentierten neben dem Chor und der Band dieser glaubensstarken jungen Leute die Einmaligkeit des Gottessohnes. Dabei ließ die Darstellung des unsäglichen Leidens und qualvollen Todes des einzigen Menschen, der ohne Sünde lebte und für die Sünden aller Menschen büßte, nicht nur die Besucher erschauern, sondern bewegte auch die Chormitglieder aufs Tiefste.

Anspruchsvolle Fragen

Keiner hat die Welt bewegt wie "Er". Leben und Passion des Gottessohnes finden Niederschlag in den Meisterwerken der Kunst. "Er" berührt die Menschenherzen bis heute. Unzählige empfingen durch ihn Befreiung von Schuld, Heilung und Frieden. Millionen Menschen bezeugen, dass er Inhalt und Ziel ihres Lebens ist. Und dieses Zeugnis wollten die jungen Chormitglieder ihren Zuhörern mit auf den Weg geben. Denn dem Leiden und Tod Jesu folgte seine glorreiche Auferstehung, wie es auch in der Abendmahlliturgie verkündet wird. War "Er" nun Gottes Sohn oder nur ein gescheiterter Weltverbesserer? War "Er" Sühneopfer zur Erlösung der Welt oder nur ein Opfer religiöser Intrigen? Diesen anspruchsvollen Fragen wollte der Evangelische Freundeskreis mit diesem Konzert auf den Grund gehen und erntete am Ende viel Beifall.
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