Das Projekt

Vor Ort initiiert hat die geplante Umwandlung der ehemaligen, turmförmigen Trafo-Station in einen Artenschutz-Turm der Obst- und Gartenbauverein Ursensollen, voran dessen langjährige frühere Vorsitzende Maria Hummel. Die Mitglieder werden die Anlage nach deren Fertigstellung betreuen, selbst bringt der Verein rund 15 000 Euro in das Projekt ein.

Das Jugendcamp richtet die Gebäudesubstanz unter der Anleitung von Fachfirmen her. Das Walmdach muss erneuert, der Putz ausgebessert werden. Danach bekommt der Bau einen neuen Anstrich. Im Innern werden Podeste über zwei Etagen bis unter den Dachstuhl eingezogen. Ein- und Ausflug-Öffnungen sollen ermöglichen, dass sich im Innern Fledermäuse oder diverse heimische Vogelarten ansiedeln. So kann beispielsweise wieder geschützter Lebensraum für die einst weit verbreitete Schwalbe oder den Mauersegler geschaffen werden.

Durch den Bau und die Installation unterschiedlicher Nistkasten-Typen sollen diese Populationen gesteuert werden. Ausgelegt ist der Artenschutz-Turm zudem für den Rückzug von Kleintieren und Insekten. (zm)
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