Das Weidener Sport-Wochenende trägt die Handschrift von Deutschlands besten Bosslern

Das Weidener Sport-Wochenende trägt die Handschrift von Deutschlands besten Bosslern Weiden. (esm) Es war die letzte Verschnaufpause für die Spieler, bevor sie zur zweitägigen Bossel-Meisterschaft antraten: Im Kultursaal des Alten Schulhauses begrüßte Grünen-Stadtrat Karl Bärnklau (links) stellvertretend für OB Kurt Seggewiß die Mannschaftsführer der je 16 Damen- und Herren-Teams aus elf Bundesländern. Sportler aus Berlin, Hessen, Thüringen oder dem Saarland reisten an, um an der dritten Meisterschaft de
Es war die letzte Verschnaufpause für die Spieler, bevor sie zur zweitägigen Bossel-Meisterschaft antraten: Im Kultursaal des Alten Schulhauses begrüßte Grünen-Stadtrat Karl Bärnklau (links) stellvertretend für OB Kurt Seggewiß die Mannschaftsführer der je 16 Damen- und Herren-Teams aus elf Bundesländern. Sportler aus Berlin, Hessen, Thüringen oder dem Saarland reisten an, um an der dritten Meisterschaft des Behinderten- und Vitalsportverein (BVS) Weiden teilzunehmen. "Für uns ist es ein großer Vertrauensbeweis, dass uns der Deutsche Behindertensportverband und der BVS Bayern erneut damit beauftragt hat", freute sich BVS-Vorsitzende Sabine Birner. Der Wettkampf ist aber noch mehr als das: der Versuch, Barrierefreiheit und Inklusion in der Stadt Weiden voranzutreiben. Weil eine Eisoberfläche für die meisten Behinderten nicht geeignet ist, wird der Eisstock-ähnliche Sport in der Halle ausgetragen. Das hält die Bossel-Mannschaften nicht davon ab, ihr Bestes zu geben. Den Sieg gönnt Bärnklau jeder Mannschaft, Tugenden wie Fairness und Zusammenhalt sollen sie aber auch im Wettkampf wahren: "Gerade das zeichnet einen Mannschaftssport wie Bosseln aus." Teamgeist beweisen die Spieler in der Mehrzweckhalle, nachdem sie Freitagnachmittag einmarschierten. Wer den Sieg bei der "Deutschen" mit nach Hause nimmt, zeigt sich am Samstag. Um 18.30 Uhr beginnt ein Festabend in der Mehrzweckhalle. Nach einem Abendessen werden um 20 Uhr die besten Teams ausgezeichnet. Doch egal ob Sieg oder Niederlage - im Goldenen Buch der Stadt Weiden durfte sich jeder Spieler eintragen. Bild: Hartl
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