Das Windrad steht im Zentrum

Ein nächtliches Schauspiel in Langzeitbelichtung. Das Windrad von Witzlricht dient als Mittelpunkt, um den sich alles bewegt. Bild: Patrick Heller
Alles dreht sich rund um Witzlricht: Die Rotoren der beiden Bürger-Windräder und sogar der Sternenhimmel. Richtig zu sehen ist das allerdings nur, wenn man eine Kamera mit Langzeitbelichtung und ein Stativ einsetzt. So hat es in der Nacht auf Samstag Patrick Heller (23) aus Freudenberg gemacht.

Er fing für etwa eine Stunde die Bewegung sämtlicher Himmelskörper ein, den nächtlichen Überflug dreier Passagierflugzeuge inklusive. Ein Weitwinkelobjektiv verzerrt die Wahrnehmung des Himmelszeltes zusätzlich. Die 41 Meter langen Flügelblätter des Windrades sind nicht zu sehen, weil sie unbeleuchtet sind. Dafür ist die Befeuerungsanlage, das rote Blinklicht, an der Gondel gut zu erkennen.

Nach rund 60 Minuten war das Fotoexperiment beendet, weil der böhmische Ostwind zwischen Kemnath am Buchberg und Freudenberg nicht nur dafür sorgte, dass der Fotograf kalte Füße bekam. Auch die Linse verlor während der ersten echten Frostnacht dieses Winters den Durchblick: Der Nebel gefror zu einer dünnen Eisschicht auf dem Objektiv.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.