Dass sich die Einwohner Holzhammers doch noch zu einer Dorferneuerung entschließen, darauf hoffen die SPD-Stadträte. Die Fraktion besichtigte im Ort die Neugestaltung des Friedhofsareals und der Bushaltestelle.
Zugang zum Friedhof barrierefrei

(ads) Zu dem Ortstermin hatte der Kirchenpfleger und SPD-Ortssprecher Matthias Kick die Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Georg Dobmeier und 2. Bürgermeister Uwe Bergmann eingeladen.

Vorerst zwei Stelen

Am städtischen Friedhof überzeugten sich die Besucher von der gelungenen Umbaumaßnahme und lobten die Arbeit der beteiligten Firmen. Matthias Kick erinnerte daran, dass die Kirchenverwaltung bereits 2011 und 2012 die Anträge auf Neugestaltung der Friedhofsmauer und Errichtung von Urnenstelen gestellt hatte. Die SPD-Fraktion habe dem Anliegen 2012 mit einem Antrag und einem Ortstermin noch einmal Nachdruck verliehen. Umso erfreulicher sei es, dass die Maßnahme nun abgeschlossen ist, war die einhellige Meinung.

Im Zuge der Umgestaltung bekam das Leichenhaus einen neuen Anstrich und die baufällige Friedhofsmauer wurde komplett durch eine Betonsichtmauer ersetzt. Die neu gepflasterte Einfahrt erfolgt von Süden, sie erhielt ein schmiedeeisernes Tor und ist barrierefrei. "Diese Neuerung wird von Kirchenverwaltung und Dorfgemeinschaft als positiv bewertet. Zweckmäßig, ansehnlich und wartungsfrei ist dies eine vorausschauende Investition von rund 30 000 Euro", war sich Kick sicher.

Angetan zeigte sich die Fraktion auch vom Areal mit den vorerst zwei neuen Urnenstelen mit je zwei Plätzen. Diesen Umfang könne man aber bei Bedarf problemlos erweitern, informierte Kick. 2. Bürgermeister Uwe Bergmann fiel die Asphaltierung vor dem Friedhofsgelände ins Auge: "Ein zeitgemäßer dörflicher Charakter könnte hier mit einer Pflasterung und Begrünung erreicht werden. Allerdings müsste dazu eine Dorferneuerungsmaßnahme vollzogen werden."

Sicherheit erhöht

Die Gruppe besichtigte die Gestaltung des Bushaltestellen-Vorplatzes. Die Maßnahme war bereits 2012 beschlossen worden und hat ebenfalls rund 30 000 Euro gekostet. Mit Hilfe der Dorfgemeinschaft war hier das alte Feuerwehrgerätehaus abgebrochen und der rund 84 Quadratmeter große Vorplatz neu gestaltet worden. Der Gehweg ist nun neu gepflastert und der Granithochbord abgesenkt.

Insgesamt zeigte sich die SPD-Fraktion zufrieden mit der neuen Bushaltestelle samt integriertem Aufstellplatz für Fahrschüler sowie dem neues Unterstellhäuschen. "Die Sicherheit der Kinder wurde damit signifikant erhöht", verdeutlichte Matthias Kick, der den Nachbarn für die Bereitschaft dankte, das angrenzende Gebäude mit abzureißen, um das Gesamtbild zu verschönern.
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