Delegation aus Südostasien lernt in Weiden dazu
FOS macht Schule

Internationale Beachtung findet die neue FOS/BOS. Über den Besuch aus Myanmar freute sich Schulleiter Emil Gruber (Dritter von rechts) mit seiner Stellvertreterin Gabriele Dill (links). Bild: swi
"Wo liegt Myanmar?" Mit dieser Frage stimmte Reinhard Scherr, Leiter der fachpraktischen Werkstatt Elektro der FOS/BOS Weiden, seine Schüler auf den mit Spannung erwarteten Besuch aus eben diesem Myanmar ein. Aus Südostasien also.

Die Delegation kam auf Einladung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Deutschland. Die einwöchige Studienreise hatte das Ziel, möglichst viele Informationen über das Berufsbildungssystem in Deutschland zu vermitteln. "Wir unterstützen Myanmar beim Aufbau eines neuen Bildungssystems", erklärte Christian Volker, Entwicklungshelfer bei der GIZ. "Der Schultyp FOS/BOS mit seiner gelungenen Verbindung aus Theorie und Praxis stößt bei unseren myanmarischen Kollegen auf großes Interesse. Die neue FOS/BOS in Weiden dient uns hierfür als Musterbeispiel."

Schulleiter Emil Gruber freute sich über den weit angereisten Besuch. Im Mittelpunkt einer Führung durch das neue Schulgebäude stand das Labor des Elektropraktikums. Die Gäste staunten: Die Ausstattung gehört zu den modernsten Laboreinrichtungen dieser Art in Deutschland. Für die Firma "ELABO TrainigsSysteme" informierte darüber Exportleiter Sven Urban gemeinsam mit Reinhard Scherr.

Im Gegenzug wissen die Schüler der FOS/BOS nun genau über Myanmar Bescheid: Es handelt sich um den ehemaligen Saat Birma.
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