Dem Männergesangverein Ursulapoppenricht gelingt es nicht, die Zahl seiner Aktiven zu stabilisieren. Das Durchschnittsalter der 21 Sänger beträgt 63 Jahre. Die Zahl der passiven Mitglieder allerdings schnellte nach oben auf 166 Personen. Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden über 85 Neue aufgenommen.
Der Chor dünnt aus

Einen neuen Vorstand mit Anton Kohl (vorn, Dritter von rechts) an der Spitze wählte der Männergesangverein Ursulapoppenricht. Bürgermeister Bernhard Lindner (rechts), HKA-Vertreter Günter Winter (hinten, Zweiter von rechts), Pfarrer Eduard Feichtmeier (Vierter von links) und Pfarrvikar Christian Preitschaft (links) gratulierten. Bild: wag
(wag) Der Generalversammlung des Männergesangvereins war ein Amt für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche St. Ursula vorausgegangen. Der Chor gestaltete den Gottesdienst mit der Festmesse von Anette Thoma.

Vorsitzender Anton Kohl resümierte, dass für die Sänger wieder ein arbeitsintensives Jahr zu Ende gehe, in dem dem Verein größere Belastungen erspart geblieben seien. In einer philosophischen Betrachtung meinte Kohl: "Singen im Chor ist nachhaltig und gesundheitsförderlich, ist ein Dienst an der Gemeinschaft und kulturelles Engagement zur Bewahrung des Volksgutes Lied und dient der Pflege kameradschaftlichen Denkens und Handelns." Kohl appellierte, "nicht nachzulassen im unverdrossenen Bemühen, als Sänger dafür einzutreten, Verständnis füreinander zu wecken und über die Lieder emotionale Brücken zu bauen".

In Sängergruppe anerkannt

Laut Kohl ist der Chor in der Sängergruppe Amberg anerkannt, sein Durchschnittsalter liegt im Vergleich zu anderen Gruppierungen im unteren Bereich. Gemeinsam mit dem Männergesangverein Gebenbach trat man beim geistlichen Konzert in Gebenbach auf.

Eine Herausforderung war das Singen auf dem Mariahilfberg mit der schwierigen Missa africana. Die Hälfte der Sänger beteiligte sich in einem Projektchor am Chorkonzert des Sängerkreises Nord-Oberpfalz in Kemnath-Stadt. Höhepunkt im Vereinsleben war die Sängerfahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte und nach Rostock. Anton Kohl dankte dem Kulturausschuss und der Marktgemeinde Hahnbach für ihre finanziellen Zuwendungen.

Chorleiter Ludwig Wendl dankte allen Sängern für die konzentrierte Mitarbeit bei den 43 Proben im vergangenen Jahr. Die Teilnahme an überörtlichen Auftritten sei für den Chor eine Bereicherung, stellte er fest. Besonderer Dank galt Beate Stiegler für die Begleitung am Klavier, den Notenwarten und Vorsitzendem Anton Kohl für die Förderung des kameradschaftlichen Miteinanders.

Ein Kulturträger

Bürgermeister Bernhard Lindner nannte den Männergesangverein "den Kulturträger" im Gebenbachtal und trat spontan dem Verein bei. Als Vertreter des Hahnbacher Kulturausschusses würdigte Günter Winter die Unterstützung beim Frohnbergfest und dankte für die Einsätze beim Adventsmarkt in Hahnbach. Vorsitzender Kohl verwies auf die nächsten Termine und die Sängerfahrt ins Allgäu. Zum Abschluss zeigte Bernhard Ehbauer in einer Dia-Schau Bilder der vergangenen Jahre, die Hermann Sehr zusammengestellt hatte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.