Den Handball weitergepasst

Wechsel bei den DJK-Handballern: Markus Sparrer (rechts) löste Josef Waida (Zweiter von links) als Abteilungsleiter ab. Stellvertreterin ist Stefanie Wolf (Dritte von rechts). Bild: R. Kreuzer

Zehn Jahre DJK-Handballabteilung: Beim Jubiläum im vergangenen Jahr zog Josef Waida noch die Strippen. Jetzt gab der Spartenleiter sein Amt ab. Nachfolger Markus Sparrer hinterlässt er ein bestelltes Feld.

Im Vorjahr drehte sich viel um das zehnjährige Bestehen der Abteilung Handball der DJK Weiden. Zudem hatten sich die Damen- und Herrenteams gute sportliche Leistung vorgenommen. Das alles klappte unter der Regie von Abteilungsleiter Josef Waida bestens. Bei den Neuwahlen stellte er sich nach acht Jahren nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Im Grußwort erinnerte DJK-Vorsitzender Reinhold Wildenauer jedoch daran, dass der Abteilungsleiter dem Verein als Ehrenamtsbeauftragter erhalten bleibe. Die Abteilung mit ihren 60 Mitgliedern habe sich stabilisiert.

Aus der Neuwahl ging Markus Sparrer als Abteilungsleiter hervor. Seine Stellvertreterin wurde Stefanie Wolf. Die drei Delegierten zur Hauptversammlung sind Angelina Häffner, Anja Waida und Christian Wolf, Ersatzdelegierte Josef Waida und Rene Völkl. Zum Abschied überreichte Waida seinem Nachfolger ein "Rollup" mit dem Abteilungslogo und einem schwarz skizzierten Handballer. Stefanie Wolf wiederum dankte dem Scheidenden mit einem Geschenk und wünschte viel Gesundheit.

Aufstieg zum Jubiläum

In der vergangenen Saison hatte das Frauenteam den zweiten Platz in ihrer Klasse halten können. Es erhielt gar die Zusage, in der Relegation starten zu können. Die Damen traten in Hin- und Rückspiel gegen den SC Eltersdorf an. Das gewonnene Heimspiel reichte letztendlich für den Aufstieg in die Bezirksliga-Ost. Und der war gerade recht zum Jubiläum gekommen.

Die Herren überzeugten in der zweiten Phase der Saison mit gutem Spiel. "Das Erfolgsrezept war in der Rückrunde der starke Zusammenhalt und der Teamspirit", bilanzierte Waida. Nun spielt das Frauenteam in der neuen Klasse, zwar in der unteren Hälfte, es habt jedoch noch einige Spiele vor sich. Die Herren setzten sich auf dem 3. Tabellenplatz fest. Waida bestätigte, dass die Bundeswehr die Nutzung der Turnhalle wenigstens für die kommenden drei Jahre zugesagt habe. Bei den städtischen Turnhallen erhebt die Stadt jetzt eine Duschgebühr je Spieler. Waida erkennt darin eine versteckte Benutzungsgebühr, denn nicht jeder Sportler dusche vor Ort. Der ehemalige Abteilungsleiter verglich die Aussagen der Stadt damit, "dass ich mein Kind Josef taufe und dazu Sepp sage".
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