Der Anschieber im Team

Nach der Urkundenüberreichung (von links): Kreisbrandrat Fredi Weiß gratulierte Kommandant Helmut Werner zu dessen Auszeichung ebenso wie Schmidmühlens Bürgermeister Peter Braun, FW-Vorsitzender Christian Singer sowie die Bürgermeister Franz Mädler (Ursensollen) und Florian Junkes (Hohenburg, zugleich dortiger Feuerwehr-Vorsitzender). Bild: pop

Ortsfeuerwehren werden gerne mit den drei Buchstaben FFW abgekürzt. Diese Schreibweise enthält ein wichtiges "F". Das für "Freiwillige". Denn ohne Ehrenamt ginge da wohl gar nichts mehr.

Auf das Ehrenamt kann die Gesellschaft kaum mehr verzichten. Aber erst in jüngerer Zeit wird dieses Bewusstsein auch entsprechend gepflegt. Gerade bei den Freiwilligen Feuerwehren wird von den Aktiven viel erwartet und verlangt. Etliche leisten oft noch mehr. So ein ehrenamtlicher, unermüdlicher Aktiver ist Helmut Werner von der Ortsfeuerwehr Emhof.

Er bekam als Dankeschön und Würdigung für sein inzwischen jahrzehntelanges Engagement bei einer Dienstversammlung der Feuerwehren des Bezirks II in Heinzhof, Gemeinde Ursensollen, eine hohe Auszeichnung zugesprochen. Werner erhielt von Kreisbrandrat Fredi Weiß und Bürgermeister Peter Braun das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach in Silber. Dieses Ehrenkreuz wird nur an aktive Feuerwehrdienstleistende verliehen, die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach oder Mitglied eines anderen Kreisfeuerwehrverbandes im Landesverband Bayern sind und sich insbesondere um das Feuerwehrwesen im hiesigen Landkreis verdient gemacht haben. Bei Werner ist das laut der ihm zuteil gewordenen Laudatio der Fall. Er trat 1982 der Emhofer Wehr als aktives Mitglied bei. Bereits knapp drei Jahre später wurde er zweiter Maschinist und 1991 zudem Gerätewart.

1992 wählten ihn die Aktiven zu ihrem Kommandanten. Dass Werner der richtige Mann war und ist, zeigt die Tatsache, dass er dieses verantwortungsvolle Amt inzwischen mehr als 20 Jahre innehat. Zu seinen Aufgaben gehört die Aus- und Fortbildung und örtliche Einsatzleitung. Darüber hinaus gilt der Kommandant als "der Motor" der beiden Gerätehaus-Erweiterungen seiner Dienstzeit. Werners hier eingebrachte Arbeitsstunden, so Vorsitzender Christian Singer, seien nicht mehr zähl- und schon gar nicht bezahlbar.
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