Der besondere Film

"Elser"

Weiden.Für Freunde des besonderen Films zeigt das Neue-Welt-Kinocenter am Mittwoch, 17. Juni, um 20 Uhr den Streifen "Elser".

Was wäre der Welt erspart geblieben, hätte der Schreiner Georg Elser Erfolg gehabt? Am 8. November 1939 verübte der Widerstandskämpfer im Münchener Bürgerbräukeller ein Bombenattentat. Sein Ziel war der Tod der NS-Führungsriege, vor allem aber der Adolf Hitlers. Unvorhergesehen verlassen Hitler und sein Stab die Veranstaltung jedoch früher, so dass die Detonation 13 Minuten zu spät kommt.

Nachdem man an der Schweizer Grenze einen Sprengzünder und eine Karte des Anschlagsortes bei Elser findet, verhören ihn der Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt, Arthur Nebe und der Chef der Gestapo, Heinrich Müller. Erst dort erfährt Elser vom Misserfolg seines Attentats. Nach Tagen der Folter gesteht er.

Elser beginnt seine Geschichte mit der Ausbreitung der Nazis in seinem Heimatdorf Königsbronn, erzählt, wie er mit seinem Freund Josef Schurr in den Widerstand ging und er seine Geliebte Elsa kennenlernte. Elsers Schilderungen enden mit der Deponierung der Bombe am Tatort. Schlussendlich wird er in die KZs Sachsenhausen und Dachau verfrachtet und am 9. April 1945 ermordet.
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