Der Flüchtlingspate

Matthias Konheiser. Bild: hfz
Matthias Konheiser hilft bei der Einrichtung von Flüchtlingswohnungen. Der 28-jährige Kaminkehrer holt Möbel ab, transportiert und montiert diese in den Wohnungen von Flüchtlingsfamilien. "Als moralischer Mensch ist es für mich selbstverständlich, Kriegsflüchtlingen zu helfen. Mir ist durchaus bewusst, dass das nur ein kleiner Beitrag ist, aber es ist mein Beitrag, meine Chance diese Welt etwas friedlicher, gerechter und besser zu machen", sagt er. Konheiser hat die patenschaft für Ezat Mir übernommen, einen 22-jährigen Afghanen, gegen den die Taliban das Todesurteil verhängt haben. Vor zwei Wochen war Konheiser mit Ezat beim afghanischen Konsulat in München und hat einen Pass beantragt. Der Fakt, dass bisher kein afghanischer Pass vorgelegt wurde, war bisher die Begründung für die Ablehnung seines Asylantrags. "Ezat will unbedingt eine Ausbildung machen, er spricht schon gut deutsch und wäre leicht zu integrieren. Seit vier Jahren ist er nur geduldet, darf nicht aus der Asylunterkunft Kümmersbrucker Straße ausziehen."
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