Der ganze Ort war auf den Beinen: Die Viehberger haben wieder ein tolles Dorffest mit bester Stimmung organisiert.
Das Fest der schönen Aussicht

Sehr gut besucht war das Viehberger Dorffest, das in seiner 31. Auflage an einem neuen Standort ausgerichtet wurde. Bilder: oe (2)
(oe) Viehberg zählt rund 300 Einwohner, und fast aus jeder Familie haben Bürger mitgeholfen. Im Wechseldienst wurde Bier ausgeschenkt, wurden Schmankerl gebraten. Andere spülten und wuschen ab, halfen beim Auf- und Abbau. Petrus meinte es drei Tage lang besonders gut, und so kamen viele Wandergruppen und Radler aus dem ganzen Landkreis.

Am höchsten Punkt

Der neue Festplatz hat sich bewährt. Die Niebler-Halle am Ortsausgang in Richtung Spitzberg bietet viel Platz und vom höchsten Punkt des Dorfs eine tolle Aussicht. Ein Besucher meinte gar: "Jetzt hat Viehberg auch ein Bergfest!" Edith und Konrad Niebler hatten zur Freude der Kinder abseits der Straße eine große Strohburg aufgebaut.

Mit einem kräftigen "Ozapft is" eröffnete der Hausherr Konrad Niebler zusammen mit Vorsitzender Doris Schmidt die Veranstaltung in der neuen Umgebung. Am Abend spielte Murphys Gang Ohrwürmer wie "Schickeria" oder "Mir san a bairische Band". In den Pausen kam eine historische Musikbox zum Einsatz.

Viel Lob für Musik

Der nächste Tag begann ganz traditionell mit einem Feldgottesdienst mit Pfarrer Albert Schlaffer, der seit Jahrzehnten die Dorffeste in Viehberg begleitet. Die Familie Ritz aus Ensdorf gestaltete die Messe musikalisch und erhielt viel Lob von den Gottesdienstbesuchern.

Der Besucherstrom ließ bis zum Abend nicht nach, die Gäste nahmen Wartezeiten an den Schmankerlbuden gelassen in Kauf. Das einheimische Duo Agnes & Gabi ging von Tisch zu Tisch und spielte unterhaltsam auf. Abgelöst wurden die beiden von der vielseitigen Zwei-Mann-Band Zoigl Musi, die es gut verstand, die Stimmung hoch zu halten.

Zum ersten Mal trat am nächsten Abend das Duo Frei-Zeit-Stress mit den in der Musikszene bekannten Gitarristen Wolfgang Ott und Thomas Donhauser auf. Die beiden spielten Oldies, was die Besucher mit viel Beifall und Rufen nach Zugabe honorierten.

Auch die syrischen Mitbewohner aus Ammerthal fühlten sich wohl und feierten mit. Betty Thumann, die die Flüchtlinge ehrenamtlich betreut, hatte sie nach Viehberg begleitet. Schnell kam es zu vielen Kontakten insbesondere mit der Jugend der Dorfgemeinschaft und der DJK. Die DJK-Jugendtrainer erhielten als Dank für ehrenamtliche Betreuung der Ammerthaler Fußballjugend Essensgutscheine. "Ein schöne Geste der Dorfgemeinschaft", meinte DJK-Vorsitzender Georg Paulus.

Ein gelungenes Dorffest, sagte ein Landkreisbewohner. Er lobte die Viehberger Gemütlichkeit und auch die vielseitige Küche.
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