Der Platz der kurzen Wege

Das ist unter deutschen Farben genauso wie unter amerikanischen: Für die Jüngeren sind Feuerwehrfahrzeuge (hier eines der US-Armee auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr) immer besonders interessant.

Auf die Lagerfeuerwehr und die Löschpanzer waren alle neugierig, die sich an der Radtour durch den Truppenübungsplatz Grafenwöhr beteiligten. Und auch die Vorfreude auf das typisch amerikanische Essen war groß.

Strahlender Sonnenschein begleitete die über 100 Radfahrer auf ihrer Tour von Freihung in den Übungsplatz. Angeführt wurde der Pulk von Bürgermeister Norbert Bücherl, Garnisonskommandeur Mark Colbrook, seiner Stellvertreterin Kathy Aydt, dem Kommandeur des Freihunger Partnerbataillons (18th Combat Sustainment Support Battalion), Robb Meert, mitsamt Familie und dessen Command Sergeant Major Michael Uhlig sowie dem Organisator und Vorsitzenden des Radfahrervereins Eintracht Elbart, Christian Wiesneth. Einige Teilnehmer waren sogar aus Hof und Bayreuth angereist.

Mit Militärpolizei

Eskortiert von den Einsatzfahrzeugen der Freihunger Feuerwehr unter der Leitung von Kommandant Andreas Luber und ab der Übungsplatzeinfahrt am Tor 4 in Tanzfleck durch die US-Militärpolizei, bewegte sich der lange Tross vorbei an Panzern, Schießbahnen und anderen militärischen Anlagen bis zur US-Kaserne Grafenwöhr, wo die Radler auf der Feuerwache erwartet wurden.

Feuerwehrchef Josef Rodler erklärte ihnen die Aufgaben der Standortfeuerwehr und lud zu einer Besichtigung der Station ein. Dabei erregten vor allem die geländegängigen Löschpanzer Aufmerksamkeit. US-Pressesprecher und Mitorganisator Franz Zeilmann erklärte die Bedeutung des Truppenübungsplatzes für das Militär und die ganze Region.

Tolle Hamburger

Der nächste Stopp war der historische Wasserturm. Vor dieser beeindruckenden Kulisse hieß Garnisonskommandeur Mark Colbrook die Gruppe willkommen. Nach einer Rundfahrt durch den Militärbereich vorbei am Hauptquartier, Truppengebäuden, dem Physical-Fitness-Center und den Motorpools mit militärischen Gerätschaften freuten sich alle Teilnehmer auf die frisch gegrillten Hamburger und Steaks beim neu errichteten Freizeitzentrum "Wildboar" am Dickhäuter Weiher.

Bevor sich die Radler auf den Heimweg machten, erklärte die in Freihung wohnende stellvertretende Garnisonskommandeurin Kathy Aydt die bei der Rundfahrt aufgefallenen Gebäude sowie das beim Ausbau der Garnison umgesetzte Konzept der "effizienten Stationierung Grafenwöhr". Aydt: "Bei der Planung wurde Wert darauf gelegt, dass die Wege zwischen Wohnort, Arbeitsplatz, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten und der Ausbildung kurz gehalten wurden." Aydt, die in Kürze Freihung verlässt, um einen neuen Dienstposten in Fort Leonard Wood (Missouri, USA) anzutreten, dankte allen Freihungern für die schöne Zeit in den vergangenen drei Jahren.

Die Organisatoren sowohl von US- als auch von kommunaler Seite waren einhellig der Meinung, dass man diese Radtour auch im nächsten Jahr wieder anbieten wolle.
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