Dicht gefüllt war der Saal des Lintacher Pfarrheims, als die Lintacher auf Schnäppchenjagd gingen. Die Besucher der Christbaumversteigerung boten kräftig mit.
Ein Angebot zum Staunen

Ehrenvorsitzender Walter Jokiel (links) und sein Helfer Kommandant Wolfgang Göbl (daneben) schwatzten den Lintachern so manches Schnäppchen auf. Bild: hfz
Die Lintacher Feuerwehr führt diesen alten Brauch im Zwei-Jahres-Rhythmus weiter, und das allein schon deshalb, weil sie den Erlös für die Vereins- und besonders für die Jugendarbeit gut gebrauchen kann. Ein Teil der Einnahmen soll wieder dem Kindergarten St. Walburga zugute kommen. Der Einrichtung ist es dadurch möglich, manchen Wunsch der Kinder, der sonst abgelehnt werden müsste, zu erfüllen.

In seiner Begrüßung dankte Vorsitzender Tobias Göbl allen Spendern und Sammlern. Hauptakteur des Abends war aber der Versteigerer. Dieser Posten ist natürlich wie geschaffen für den Ehrenvorsitzenden der Wehr, Walter Jokiel. Mit viel Witz und Charme gelang es ihm, die Waren an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Lintacher staunten nicht schlecht über so manches Schnäppchen, das ihnen da angeboten wurde. Zu ersteigern gab es unter anderem eine Fahrt mit einem motorisierten Holzstoß inklusive Brotzeit für acht Personen, ein Fahrrad, Elektronikartikel oder Bilder. Nicht fehlen dürfen bei einer richtigen Christbaumversteigerung dunkel geräucherte Pfälzer mit Spitzel. Traditionell gehören aber auch Hefezopf, Kücheln, Presssack und Kuchen dazu.

Jokiel gab bei der Auktion alles. So manche Schnapsrunde stieß auf durstige Kehlen. Die Kuchen und Torten waren zumeist schnell verzehrt. Den Stamm ersteigerten die vielen ortsansässigen Vereine, gaben ihn aber jeweils wieder zurück. Schließlich ließ es sich die Lintacher Kirwagemeinschaft nicht nehmen, den Baum endgültig in ihren Besitz zu bringen.
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