Die Adlholzer verstehen es, eine zünftige Kirwa auf die Beine zu stellen. Bei bester Stimmung feierten 15 Paare im Stodl. Höhepunkt des dreitägigen Treibens war das Baumaustanzen.
Problembär schmutzt herum

Die Adlholzer Kirwapaare freuten sich mit ihrem neuen Oberkirwapaar Carina Voigt und Andreas Mägerl (Mitte) über ein gelungenes Fest. Bild: hfz
Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte die Band Kawogl. Gefeiert wurde sowohl im als auch vor dem Kirwastodl.

Am nächsten Tag zogen die Paare gemeinsam mit den Ehrengästen, den Fahnenabordnungen der örtlichen Feuerwehr und der Landjugend sowie den Dagesteiner Musikanten aus Vilseck zur Dorfkapelle. Dort feierte die Bevölkerung gemeinsam mit Pfarrer Dietmar Schindler aus Vilseck den Festgottesdienst anlässlich der Modlholzer Kirwa. Im Anschluss führte der Weg zurück zum Stodl, wo es einen Frühschoppen und ein Mittagessen gab.

Der richtige Strauß

Am frühen Nachmittag begannen die Burschen damit, ihre Moidln einzuholen. Immer wieder machte der festlich geschmückte Wagen in den Ortschaften um Adlholz Halt. Höhepunkt war das Baumaustanzen. Bestens mit kühlen Getränken versorgt, zeigten die Paare ihre Darbietungen.

Beim Walzer fiel letztlich die Entscheidung, wer das neue Oberkirwapaar ist: Carina Voigt und Andreas Mägerl hatten den richtigen der beiden Blumensträuße in Händen. Nach dem Ehrenwalzer und dem Öffnen der Kirwapackerln ging es zurück in den Stodl.

Nach einer kurzen Verschnaufpause widmete man sich einem bayerischen Traditionssport: dem Fingerhakeln. Erneut erwies sich dieser Wettbewerb als sehr unterhaltsam, er fand bei den Besuchern großen Anklang. Musikalisch unterhielten die Weiß-Blauen Buam, und dies ohne Strom und Verstärker. Zu späterer Stunde wurden der Baum und viele Sachpreise verlost.

Kaum einer bleibt sauber

Am Montag wurde der kohlrabenschwarze Kirwabär, ein aktiver Kirwabursch, durch die Ortschaften um Adlholz getrieben. Fast keiner blieb da sauber, denn der Bär schwärzte seine Opfer mit viel Ruß. Beim Endspurt mit der Band Die Versumpften ging es im Kirwastodl noch einmal hoch her.
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