Die Ampelschaltung ist das Problem
Briefe an die Redaktion

Die Pläne für eine durchgehende Fußgängerzone beschäftigen viele. Auf einen Brief vom 24./25. Januar reagiert eine Leserin:

Der Leserbrief von Frau Christine Schmid beschreibt kurz das eigentliche Problem, das wir in diesem Bereich haben: Die Ampelschaltung! Ich befahre diesen Bereich morgens und abends. Morgens reicht der Rückstau vom Issy-les-Moulineaux-Platz, vorbei an der ZOB-Ampel bis zur Max-Reger-Halle. Und abends stehen wir Autofahrer dann zwischen 16.45 und 17.30 Uhr im Stau in der Bürgermeister-Prechtl-Straße. Ausgelöst durch beidseitiges Parken in der Dr.-Pfleger-Straße entsteht hier ein Nadelöhr für Bus und Lkw.

Der Stau zieht sich dann durch die Sedanstraße bis zur Josefskirche. Da steht man dann vor der Ampel und kann zusehen, wie diese dreimal umschaltet, ohne dass man nur einen Meter gefahren ist. Auch diese Strecke sollte man mal auf vernünftige Ampelschaltung prüfen.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, wenn man die Dr.-Pfleger-Straße in diesem Bereich zur Fußgängerzone macht. Diese Straße ist eine wichtige Zufahrt von der Süd-Ost-Tangente in die Innenstadt und zurück. Auch für die neue Stadtgalerie ist diese Zufahrt von großer Wichtigkeit.

Ich bin mal gespannt, wohin die Autofahrer flüchten, die - wie ich - täglich von Weiden-Süd nach Weiden-Nord fahren müssen. Quälen wir uns dann alle durch die Bahnhofstraße von einer Ampel zur anderen? Oder fahren wir einfach am Naabwiesenparkplatz links vorbei und über das "Bergerl" durch die Leibnizstraße? Denn das wäre noch der kürzere Weg. Aber das ist durch die Kreuzung mit der Fußgängerzone auch ein kritischer Bereich. Man muss sich nur mal den Stadtplan ansehen und nach Alternativen suchen. Es gibt keine! Und deshalb: eine längere Grünphase für die Fußgänger, verbunden mit einer vernünftigen Ampelschaltung in den verkehrsreichen Straßen.

Elisabeth SadloWeiden

Geschätzte Arbeit in Schmutz gezogen

Zum Leserbrief "Intensiv mit Leuten sprechen" (22. Januar), der sich kritisch mit der sozialen Arbeit mit Flüchtlingen im "Camp Pitman" auseinandersetzt, schreiben zwei Sozialpädagogen:

Auch wenn der Leserbriefschreiber Werner Arnold aus Neustadt/WN inhaltlich in einigen Punkten vielleicht recht haben mag, so trägt er konstruktiv nichts zur Lösung der Probleme bei. Stattdessen polemisiert er gegen die Sozialarbeiterin und zieht damit die Arbeit einer geschätzten Kollegin in der Öffentlichkeit in den Schmutz. Es ist für uns als Außenstehende schwierig zu verstehen, warum er dies in diesem Leserbrief tut: Sind es alte Rechnungen, die er zu begleichen sucht, oder ist es einfach das Unverständnis von sozialer Arbeit im Sinne von professionellem Handeln?

Die Arbeit mit Migranten ist eine der schwierigsten sozialpädagogischen Aufgaben überhaupt. Sie verlangt viel Wissen und Einfühlungsvermögen, was manche Menschen einfach nicht mitbringen und wohl auch nicht vorausgesetzt werden darf. Umso mehr freut es uns, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger in diesen bewegten Zeiten bereiterklären, ehrenamtlich unterstützend für diese schutzsuchenden Frauen, Männer und Kinder tätig zu werden. Wir hoffen nur, dass die sich durch solche destruktiven Leserbriefe nicht von ihrem Engagement abbringen lassen.

Markus Friedrich, Dagmar Deutschländer Weiden

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