Die Berechnung

Schlüsselzuweisungen sind zweckfreie Zuweisungen des Staates aus dem kommunalen Finanzausgleich, die steuer- beziehungsweise umlageschwachen Gemeinden bzw. Landkreisen zur Stärkung ihrer Finanzkraft zufließen. Da diese Zuweisungen keine Zweckbestimmung haben, sind sie für Gemeinden und Landkreise frei verfügbar und deshalb besonders begehrt. Bei der Berechnung der Schlüsselzuweisungen wird Folgendes gegenübergestellt: auf der einen Seite die im Wesentlichen durch die Einwohnerzahl bestimmte Aufgabenbelastung der Kommune ("Ausgangsmesszahl"), auf der anderen die Steuerkraft ("Steuerkraftmesszahl") der Gemeinde bzw. die Umlagekraft ("Umlagekraftmesszahl") des Landkreises. Übersteigt die "Ausgangsmesszahl" die "Steuerkraftmesszahl" bzw. die "Umlagekraftmesszahl", wird die Differenz zu einem Teil durch Schlüsselzuweisungen für die Kommune aufgefüllt.
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