Die bunteste Klasse Deutschlands: 150 Flüchtlinge wollen Berufsschule besuchen

Die bunteste Klasse Deutschlands: 150 Flüchtlinge wollen Berufsschule besuchen Weiden. (ca) Automechaniker. Automechaniker. Und Automechaniker. Das wollen jede Menge Jungs aus Eritrea werden. Ihre Deutschkenntnisse laufen zumindest schon wie geschmiert. Die Afrikaner gehören zu rund 150 jungen Flüchtlingen, die sich am Montag für die internationalen Förderklassen der Berufsschule anmelden wollten. So viele, dass wohl etwa 50 abgelehnt werden müssen. Priorität haben die unbegleiteten Minderjährige
(ca) Automechaniker. Automechaniker. Und Automechaniker. Das wollen jede Menge Jungs aus Eritrea werden. Ihre Deutschkenntnisse laufen zumindest schon wie geschmiert. Die Afrikaner gehören zu rund 150 jungen Flüchtlingen, die sich am Montag für die internationalen Förderklassen der Berufsschule anmelden wollten. So viele, dass wohl etwa 50 abgelehnt werden müssen. Priorität haben die unbegleiteten Minderjährigen; für über 18-Jährige könnte es eng werden. Für Stadt und Land sind fünf Eingangsklassen mit rund 100 Schülern geplant: drei an der Europaberufsschule Weiden, zwei am beruflichen Schulzentrum Neustadt. 48 Schüler sind noch vom letzten Jahr da. In den Internationalen Förderklassen werden die jungen Leute in zwei Jahren fit gemacht für eine Ausbildung und legen einen Schulabschluss ab. Koordinator ist Manfred Wichmann (hinten, links) von der Europaberufsschule, der damit seinen dritten Jahrgang "einschult". Seine Erfahrungen sind gut, er hat sichtlich Spaß an der Arbeit mit den jungen Leuten. Die Leistung stimmt auch: Zuletzt meisterten 18 Abschlussschüler die Mittlere Reife. Auch Direktor Josef Weilhammer begrüßte die Schüler aus aller Welt. Bild: Steinbacher
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