Die Feuerwehr löscht und
Blick zurück mit großem Stolz

Ehrungen standen beim Kommersabend der Haselmühler Feuerwehr ganz oben auf der Tagesordnung (von links): Bernhard Schießlbauer, Michael Weizer sen., Michael Kaiser, Josef Roith, Walter Reinhardt, Josef Gold (alle seit 40 Jahren dabei), Vorsitzender Matthias Thau, Ludwig Bernreuther (60 Jahre) und Bürgermeister Roland Strehl.
rettet. Sie versteht sich aber auch prächtig aufs Feiern. Das haben die Haselmühler heuer beim Festzug am 12. Juli schon bewiesen. Und nun erneut beim Kommersabend. Dem formalen Höhepunkt des Jubiläumsjahres.

(egl) Der Einladung des Vorsitzenden Matthias Thau waren viele Mitglieder, Vertreter des Patenvereins aus Kümmersbruck sowie die Patenkinder aus Theuern und Pittersberg, gefolgt. Ebenso fanden sich Gemeinderäte und die Landkreisfeuerwehrführung in der Mehrzweckhalle ein. Anlass war der Kommersabend zum 125-jährigen Bestehen.

Zwei Jahre Vorlauf

Thau gab zunächst einen Rückblick auf das Festjahr. Die Planungen waren vor zwei Jahren in Angriff genommen worden. Alles sei bis ins letzte Detail durchgeplant gewesen. Das Jubiläumsjahr begann mit dem Schirmherrnbitten bei Bürgermeister Roland Strehl, ehe es ins Landratsamt zum Ehrenschirmherrnbitten ging. Landrat Richard Reisinger sagte sofort zu. Mit dem Patenbitten bei der Feuerwehr Kümmersbruck waren die wichtigsten Punkte abgeschlossen. Eine Festbierprobe durfte auf keinen Fall fehlen.

Mit dem Startschuss am 9. Juli und dem Zeltaufbau begann die Woche. Programmpunkte waren der Seniorennachmittag, das Konzert der Band PopSixxx sowie die Auftritte der Dorfrocker und von Peter Wackel. Am Festzug beteiligten sich laut Matthias Thau über 100 Vereine aus dem Landkreis und drüber hinaus.

Bürgermeister Roland Strehl lobte das Engagement der aktiven Frauen und Männer in den drei Wehren der Gemeinde. "Ich bin stolz auf meine Feuerwehren." Er rief auch in Erinnerung, dass sich die Feuerwehr Haselmühl im Festjahr auch zahlreichen Einsätzen stellen musste. Bis zum Kommersabend waren es 80.

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt betonte nochmals, dass die ehrenamtliche Vereinsarbeit immer wichtiger werde. "Denn sie werden tätig, wenn andere bequem im Sessel sitzen", würdigte er die Leistungsbereitschaft der Wehren.

Einsätze in Festwoche

Kommandant Michael Reindl bedankte sich bei den Aktiven für die geleistete Arbeit: "Selbst in der Festwoche galt es neben den Vorbereitungen auch Einsätze abzuarbeiten."
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