Die Pfarrwallfahrt führt ins niederbayerische Rohr
Von Kirche begeistert

Interessiert hörten die Wallfahrer zu, was ihnen Abt em. Gregor Zippel über die Asamkirche Rohr in Niederbayern erzählte. Bild: sche
(sche) Nach Niederbayern sind Mitglieder der Pfarrei Aschach-Raigering gefahren. War die Hinreise zur Benediktinerabtei Rohr mit Beten und Singen als eigentliche Pfarrwallfahrt deklariert, so blieb der Nachmittag einem gesellschaftlichen Pfarrausflug vorbehalten.

In der Klosterkirche feierten die 50 Pilger mit ihrem Pfarrer Eduard Kroher einen Gottesdienst. Bei der anschließenden Kirchenführung zeigte Abt em. Gregor Zippel den Oberpfälzern das Gotteshaus und informierte sie über die Kloster- und Kirchengeschichte. Betrachtet man die Innenausstattung des Kirchenraums, fesselt am stärksten die Vision von der Aufnahme Mariens, der eigentliche Altaraufbau, die dritte Bühne. Die Mitte der Bühne, die die ganze Breite der Apsis füllt, nimmt der mächtige Sarkophag ein, in dem Maria zur letzten Ruhe gebettet worden war. Der Legende nach war Thomas bei Mariens Tod nicht zugegen. In kaum einer anderen Kirche wird die Innenausstattung so vom Hochaltar bestimmt wie in Rohr.

Baumeister und Künstler Egid Quirin Asam entwickelte eine mächtige, aus der Raumarchitektur erwachsende, die ganze Chor-Apsis füllende tiefräumige Schaubühne. Die wohlüberlegte indirekte Zuführung von Licht bringt die Bühnenszene erst recht zur Geltung.

Nach einer Fahrt durch das Altmühltal und dem Mittagessen besuchten die Wallfahrer den Falkenhof bei Riedenburg und waren besonders von den Flugvorführungen der Greifvögel begeistert. Die Mehrheit der Teilnehmer war dafür, dass Altötting das Ziel der Pfarrwallfahrt im nächsten Jahr sein sollte.
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