Die Satzungsänderungen fanden Zustimmung. Dadurch gab sich der Schützenverein Tell neben dem Sport auch die dörfliche Tradition und Kultur
Tell nimmt sich der Dorfkultur an

Tell wählte sein Führungsteam (von links): Vorsitzender Reinhard Seidl, Andreas Luber, Philipp Grünbauer, Susanne Meyer, Peter Seidl, Gerhard Grünbauer, Jonas Luber, Markus Dreyer und 2. Bürgermeister Helmut Klier. Bild: bk
zum Auftrag.

(bk) Die Wahlperiode verlängert sich laut Beschluss von zwei auf vier Jahre. Dafür trat die Führungsriege erneut an. Die einmütige Bestätigung in der Generalversammlung war nur noch Formsache. Reinhard Seidl bleibt somit Schützenmeister und sein Stellvertreter Andreas Luber. Die Kassengeschäfte führt Gerhard Grünbauer, der einen Gewinn von 400 Euro auswies. Susanne Meyer schreibt die Protokolle, als Sportleiter fungiert Markus Dreyer. Beisitzer sind Philipp Grünbauer, Peter Seidl und Jonas Wurzer. Die Kasse prüfen Hans Walberer und Heiner Siegert. Michael Espach schrieb sich als 48. Mitglied ein.

Für den Tell-Chef standen Bewirtschaftung und Arbeiten rund ums Vereinsheim im Vordergrund seiner Tätigkeit. Mangels ausgebildeter Aktiver und Aufsichten könne der Schießsport derzeit nur noch bei Veranstaltungen befreundeter Nachbarvereine ausgeübt werden, sagte Seidl. "Wenn sich wieder aktive Mannschaften bilden, kann man über eine Wiederaufnahme des Schießbetriebs und Anmeldung beim Landratsamt reden", signalisierte er. Die Kirwajugend als Vereinsgruppe gestaltete die Höhepunkte Maifest, Johannisfeuer und Kirwa. Großen Anklang fand die Rosenmontagskneipe mit dem vorgeschalteten Kinderfasching im Zusammenwirken mit dem Frauenverein "Die Unverbesserlichen". Der Erlös von 700 Euro wurde in vier Schaukeln investiert.

Der Eingabeplan für den Kirwastodl liegt bereits bei der Kreisbehörde. Als Bauherr tritt der Markt Freihung auf. "Wir hoffen auf grünes Licht, damit das Kirwajugend-Team mit den Eigenleistungen für den Holzbau unter Leitung von Planfertiger und Mitglied Moritz Lobenhofer beginnen kann", sagte Seidl.

Fertiggestellt ist das Behinderten-WC. In der Damen-Toilette fehlen nur noch Trennwände und Keramik. Dank galt den Handwerkern und der Gemeinde für die Übernahme der Materialkosten beim WC-Umbau. Freihung beteiligt sich weiterhin mit 2000 Euro an der geplanten Aufwertung des Spielplatzes am Vereinsheim durch die Jugend. Die Kinder dürfen beim Johannisfeuer entscheiden, was zuerst kommt: Seilbahn, Aussichtsplattform oder Gruppenschaukel. Verständnis äußerte der Vorsitzende, dass Heiner Luber als Vereinswirt aufhört. Seidl plädierte für die Übernahme des Seugaster Modells mit wechselnden Wirten bei den gewohnten Öffnungszeiten. "Unser Auftrag ist es, das Heim, um das uns viele beneiden, für das Dorfleben, die Jugend und die Vereine, aber auch für private Feiern zu erhalten", fasste Seidl zusammen.

"Thansüß kann stolz auf seine Jugend sein. Auf sie ist 100-prozentig Verlass", lobte Ex-Schützenmeister Walberer und spendete als Grundstock für den Kauf eines Kickers 100 Euro. "Die Aktivitäten sind ein beispielgebender kultureller Beitrag in der Gemeinde", würdigte 2. Bürgermeister Helmut Klier.
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