Die Situation

Krebs ist die Krankheit, die Menschen in Deutschland am meisten fürchten. Seit Jahren nennen mehr als zwei Drittel der über 14-Jährigen eine derartige Erkrankung an erster Stelle, wenn es um die größte Angst geht. Mit Abstand folgen Alzheimer oder Demenz sowie schweren Unfällen. "Weil Krebs jeden treffen kann", lautet die häufigste Begründung. Zudem kennt etwa jeder Zweite Fälle in der Familie oder im Freundeskreis.

Tatsächlich müssen jeder zweite Mann und 43 Prozent aller Frauen damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken. Dank großer Fortschritte in der Früherkennung, in der Diagnostik und in der Behandlung von Krebserkrankungen falle die Prognosen für viele Patienten heute günstiger denn je.

Dennoch ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. Einschlägige Erkrankungen bedeuten nicht nur individuell großes Leid, sondern belasten auch Angehörige und das soziale wie berufliche Umfeld. Positive Veränderungen lassen aber einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft zu.

Die Krebssterblichkeit sinkt, die Versorgungsqualität steigt, auch die psychosoziale Betreuung von Krebskranken und ihren Angehörigen ist deutlich besser geworden. Die Lebenserwartung ist in Bayern kontinuierlich auf knapp 83 Jahre bei den Frauen und etwa 78 Jahre bei den Männern gestiegen.
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