Diskussion im alten "Hertie" - Architekten der Region
Stadtgalerie: Jeder kann mitreden

Im ersten Stock des alten "Hertie"-Baus wird am 12. 11. der Bebauungsplan diskutiert. Bild: Hartl
Immer wieder, so auch vor kurzem bei der Bürgerinitiative "Unsere Stadt", ist die Rede von einem "Monster-Parkhaus", das Fondara zwischen Stadtkrug und jetziger Volkshochschule für die Stadtgalerie errichten will. Thomas Schumacher, zusammen mit Franz Humplmaier einer der beiden Geschäftsführer des Münchener Investors, setzt sich zur Wehr. Gegenüber dem "Neuen Tag" stellte er fest, dass alle Gebäude um das Parkhaus herum höher seien, ob Haus der Gemeinde oder der VHS-Bau. "Mit einer Etage gehen wir sogar unter die Erde."

Trotzdem dürfte das Parkhaus auch ein Thema sein, wenn der Bebauungsplanentwurf für das Gesamtprojekt am Mittwoch, 12. November, vorgestellt und öffentlich diskutiert wird. Los geht's um 17 Uhr in ungewöhnlicher, aber themenbezogener Umgebung: im ersten Stock des alten Hertie-Gebäudes. Dabei geht es unter anderem um Verkehr, Lärm, Grünbereiche und Altlasten, aber auch um eventuelle Fledermäuse. Stellungnahmen und Anregungen werden an das mit der Erarbeitung des Bebauungsplans beauftragte Münchener Büro Dragomir weitergeleitet. Bürgermeister Jens Meyer spricht von einem weiteren wichtigen Baustein der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung. "Dadurch ist ein Höchstmaß an Transparenz sichergestellt."

Der Entwurf des Bebauungsplans liegt zudem ab Montag, 27. Oktober, bis 27. November im Stadtplanungsamt (Zimmer 2.16) zur Einsicht und Stellungnahme aus.

Änderungen zeichnen sich beim Architekten-Workshop im Februar ab. Von Chapman Taylor, den Hausarchitekten von Fondara, wird sich wohl nur ein Büro (Prag) beteiligen. Ansonsten sollen regionale Planer wie Brückner & Brückner (Tirschenreuth), Dömges Architekten Regensburg oder Christian Roßbauer aus Abensberg zum Zug kommen.
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