Drei Mädchen bedürfen danach ärztlicher Hilfe
Kiffen auf dem Schulweg

Statt Mathe zu pauken, heulten die Sirenen: Gleich mehrere Sanka fuhren am Dienstag kurz nach 8 Uhr an einer Schule in der Stadt vor, um drei 14-jährigen Mädchen zu Hilfe zu eilen. Der Grund: Die Schülerinnen klagten über Schwindelgefühle. Verursacht hat sie der Haschisch-Konsum kurz vor Unterrichtsbeginn noch außerhalb des Schulgeländes. Das konnte die Polizei genauso herausfinden wie die Herkunft des Betäubungsmittels: Ein 14-jähriger Bekannter hatte es den Mädchen tags zuvor im Stadtgebiet gegeben. Reste davon fanden die Polizisten bei zwei der drei Mädchen - und bei dem 14-Jährigen. Ihm droht weiteres Ungemach: Ein Richter ordnete die Durchsuchung seines Wohnraums an. Den Mädchen aber geht es besser. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung das Klinikum wieder verlassen. Die Eltern dürften schon gewartet haben, hatte die Polizei sie doch informiert.
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