Durch weitere Haltestellen in Weiden - Antwortschreiben an Albert Rupprecht
Bahn hofft auf mehr Fahrgäste

Weiden. Der geplante Bau von zusätzlichen Bahnhaltestellen im Stadtgebiet beschäftigte die Vorstandschaft der CSU Rehbühl auch in der jüngsten Bürgersprechstunde. Mit der Bitte um weitere Informationen hatte sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht nach der Ortsbegehung Ende Mai wegen der Haltestelle im Stadtteil Rehbühl (Weidingweg, Höhe Aichingerstraße) an den Konzernbevollmächtigten der Bahn AG, Klaus-Dieter Josel, gewandt. Die Antwort von Josel: "Die neuen Stationen werden errichtet, um zusätzliche Kunden für die Schiene zu gewinnen. Durch zusätzliche Fahrgeldeinnahmen müssen sämtliche entstehenden Kosten (Baukosten, laufender Unterhalt) gedeckt werden. Die Finanzierung der Baukosten erfolgt durch Mittel des Freistaates Bayern und der Deutschen Bahn AG."

Die Ansicht von Anwohnern und Ortsverband laut Ortsvorsitzendem Stephan Gollwitzer: "Wenn schon Geld für Infrastrukturmaßnahmen vorhanden ist, dann sollte es doch bitte in die Barrierefreiheit am Hauptbahnhof Weiden fließen." Gespannt wartet die CSU-Rehbühl nun auf die Ergebnisse der von Josel angekündigten Gespräche zwischen dem Freistaat Bayern, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, dem Landkreis, der Stadt und der Deutschen Bahn AG.

Ein weiteres Thema war das städtische Instandsetzungsprogramm. Gollwitzer begrüßte das Programm, dass sich mit einem Volumen von 650 000 Euro aber an der unteren Grenze des Notwendigen bewege.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.