E-Bikes und Pedelecs: Geschwindigkeit oft unterschätzt
Schnelle Stromräder

E-Bikes und Pedelecs interessieren. Trotzdem sollte man auch einiges darüber wissen, bevor man sich auf den Sattel schwingt. Deshalb lud die Ortsverkehrswacht zu einer Infoveranstaltung. Bild: Dobmeier
Während der Absatz von Elektroautos zu wünschen übrig lässt, geben E-Bikes Gas. 2014 wurden in Deutschland über 400 000 Fahrräder mit Elektromotor verkauft, Tendenz steigend. Was bei diesen Rädern zu beachten ist, darüber informierte nun die Ortsverkehrswacht auf dem Gelände des MSA-Zweiradcenters.

Unter den Begriffen "E-Bike" oder "Pedelec" verstecken sich Kraft, Hightech und Geschwindigkeit, wie Referent Polizeihauptkommissar Josef Argauer erläuterte. Das Pedelec, das durch elektrische Unterstützung der Tretkraft rasch 25 Stundenkilometer erreicht, erleichtert die Mobilität von Senioren, reizt aber auch viele junge Menschen. Die meistverkauften Modelle besitzen einen Mittelmotor. Argauer warnte davor, die Geschwindigkeit der motorisierten Fahrräder zu unterschätzen. Gleichzeitig vergrößere sich der Bremsweg, auch wegen des Eigengewichtes der Gefährte von bis zu 26 Kilogramm. Es besteht keine Helmpflicht bis 25 km/h, aber es sei doch ratsam, sich damit zu schützen, riet auch Ortsverkehrswachtsvorsitzender Heinz Kumpf den etwa 25 Teilnehmern. Fährt ein Pedelec schneller als 25 km/h, benötigt es ein versichertes Nummernschild. Fahrradwege dürfen mit dem E-Bike nur benutzt werden, wenn diese auch für Mofas freigegeben sind. Markus Brunner und Matthias Vogl vom Zweiradcenter Am Forst erläuterten zudem die Technik der Fahrräder.
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