EHC Freiburg will's wissen

Gefahr vor dem Weidener Kasten (von links Goalie Oliver Engmann sowie die Verteidiger Daniel Willaschek und Marius Pöpel): Diese Szene stammt aus dem letzten Derby zwischen den Blue Devils und den Selber Wölfen, das die Weidener am 24. Oktober in Oberfranken unglücklich mit 2:4 verloren. Am Freitag um 20 Uhr kommt es in der Hans-Schröpf-Arena zur Neuauflage. Bild: Gebert

Das Ziel ist der Aufstieg in die DEL 2 und momentan wird der EHC Freiburg den eigenen Ansprüchen voll gerecht. Mit zehn Siegen in Folge haben sich die Breisgauer an die Spitze der Oberliga Süd gesetzt. Das Gegenstück ist Schlusslicht Blue Devils Weiden mit einem Dutzend Niederlagen in Serie.

(gb) Der EHC Freiburg (1./47 Punkte) übernahm mit zwei weiteren Siegen die Tabellenführung in der Oberliga Süd, profitierte dabei aber von der ersten Heimpleite des EV Regensburg (2./45). Nach neun Heimdreiern gab es ein 2:3 gegen den EC Peiting. Nach der 2:0-Führung des EVR sorgte der Peitinger Michael Baindl mit seinem Hattrick innerhalb von knapp dreieinhalb Minuten für lange Gesichter in der Donau-Arena. Jetzt ist nur noch der EHC Bayreuth (3./44.) auf heimischem Eis ungeschlagen. Das Führungsquartett komplettiert der VER Selb (4./40).

Dahinter lässt sich die Tabelle in zwei weitere Vierergruppen unterteilen. Nur durch fünf Punkte getrennt bilden der EC Bad Tölz (5./33), der EC Peiting (6./30), der EHC Klostersee (7./28) und der Deggendorfer SC (8./28) das Mittelfeld. Diese vier Clubs steuern auf Play-off-Kurs und haben sich ein kleines Polster zu den Play-down-Plätzen erarbeitet. Während der ERC Sonthofen (9./22) und der TSV Erding (10./19) noch auf den Sprung "über den Strich" hoffen, sind der EV Füssen (11./12) und die Blue Devils Weiden (12./12) bereits weit abgeschlagen.

Am Freitag, 12. Dezember, steigt in der Hans-Schröpf-Arena das Derby zwischen den Blue Devils und den Selber Wölfen. An dieser Partie lässt sich die Weidener Entwicklung in den vergangenen Wochen am besten belegen. Vor dem ersten Aufeinandertreffen am 24. Oktober in Selb lagen die Blue Devils mit 11 Punkten (35:36 Tore) auf Rang sieben. Im vorerst letzten Match mit dem Kanadier Craig Voakes (damals mit 13 Treffern Zweiter der Torschützenliste) gab es nach einer guten Leistung eine unglückliche 2:4-Niederlage. Elf weitere folgten, die ernüchternde Bilanz in diesen zwölf Partien lautet 1 Punkt und 23:71 Tore. Nach den vielen Enttäuschungen wünschen sich Spieler, Verantwortliche und Fans der Blue Devils am Freitag nichts sehnlicher als einen erneuten Wendepunkt - diesmal zum Guten. Am Sonntag, 14. Dezember, steht dann das Auswärtsspiel beim EC Bad Tölz auf dem Programm.

Die Spitzenspiele der 21. und 22. Runde steigen in anderen Stadien, wobei der EV Regensburg und der EHC Bayreuth jeweils zwei Mal beteiligt sind. Zunächst treffen der Zweite und Dritte am Freitag in der Donau-Arena zum direkten Duell aufeinander. Zwei Tage später empfangen die Tigers dann Spitzenreiter Freiburg, der in Bayreuth mit dem vorerst für vier Spiele verpflichteten Tschechen Petr Haluza aufläuft. Der EVR muss am Sonntag den schweren Gang zu den Selber Wölfen antreten.

21. Spieltag

Freitag, 19.30 Uhr: EC Peiting - ERC Sonthofen (erstes Spiel 1:3), EHC Freiburg - EHC Klostersee (2:0). 20 Uhr: EV Füssen - EC Bad Tölz (2:7); EV Regensburg - EHC Bayreuth (2:6), Blue Devils Weiden - VER Selb (2:4), TSV Erding - Deggendorfer SC (7:2)

22. Spieltag

Sonntag, 17.30 Uhr: EHC Klostersee - EV Füssen (1:3); 18 Uhr: EHC Bayreuth - EHC Freiburg (2:1), VER Selb - EV Regensburg (3:7), ERC Sonthofen - TSV Erding (3:2 n. P.), EC Bad Tölz - Blue Devils Weiden (5:2); 18.30 Uhr: Deggendorfer SC - EC Peiting (2:3 n. V.)

Autogrammstunde

Die Blue Devils sind am Samstag, 13. Dezember, beim Friedenfelser Weihnachtsmarkt zu Gast. Die Eishockey-Spieler geben auf Einladung der Schlossbrauerei Friedenfels von 15 bis 16 Uhr eine Autogrammstunde.
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