Ehre für ein großes Vorbild

Herbert Rauch wurde für 35 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit besonders geehrt.

Wenn bei einer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ein anderer Tagesordnungspunkt Hauptgesprächsthema ist, muss schon etwas Besonderes anstehen. Das war bei der Feuerwehr Massenricht auch der Fall.

Nach den verschiedenen Berichten standen die Neuwahlen auf dem Programm. Zuerst wurden die beiden Kommandanten gewählt, geleitet von Bürgermeister Hermann Falk. Die nächsten sechs Jahre werden die Wehr führen: Josef Luber als Kommandant und Sebastian Trummer als sein Stellvertreter, der neu in dieses Amt gewählt worden ist.

Dann stand die Wahl der restlichen Vorstandschaft an. Hier bleibt es für die nächsten drei Jahre bei der altbewährten Mannschaft. Vorsitzender wurde wieder Bernhard Wisgickl, 2. Vorsitzender Georg Fleischmann, Kassier Leonhard Luber und Schriftführer Hubert Fick. Als Kassenprüfer wurden Hermann Fick und Martin Rumpler bestätigt.

Die neugewählte Fahnenabordnung besteht aus Hubert Fick, Jonas Wisgickl und Christoph Wisgickl.

Nach diesem bürokratischen Teil galt es mit Herbert Rauch einen Mann zu würdigen, der 35 Jahre als 2. Kommandant die Wehr entscheidend mitgeprägt hat.

Durch viele Begebenheiten und Anekdoten - wer kann zum Beispiel sagen, dass er mit dem Feuerwehrauto in eine Radarfalle gefahren ist? - wurden diese vielen Jahre Einsatz für die örtliche Wehr wieder lebendig.

Alle die Feuerwehrler ihm für diese lange ehrenamtliche Tätigkeit dankten, betonten die Führungskräfte besonders seine fachliche Kompetenz und seine absolute Zuverlässigkeit. Vorstand Wisgickl bat Herbert Rauch, auch weiterhin in der Wehr aktiv zu sein und diesen Erfahrungsschatz besonders an die jungen Mitglieder der Feuerwehr, für die er ein absolutes Vorbild sei, weiterzugeben.

Zum Abschluss appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder: "Lasst die Vorstandschaft nicht alleine bei ihrer Arbeit. Nur wenn viele mithelfen, können die fachlichen aber auch gesellschaftlichen Aufgaben erfüllt werden und ein aktives Vereins- und Dorfleben erhalten bleiben."
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