Ehrenzeichen am Bande für Alexandra Hammer, Klaus Kunz und Alois Lukas - "Vorzeigebürger der ...
Nasse und arbeitsreiche Freizeit

Seit 25 Jahren engagieren sich (vorne, von links) Klaus Kunz, Alexandra Hammer und Alois Lukas bei der Wasserwacht. OB Kurt Seggewiß (hinten, links), BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath, Otmar Hammer, Ehrenvorsitzender der Kreiswasserwacht, Mario Gotthard, technischer Leiter der Ortsgruppe, und Fred Lehner, stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbands, gratulierten. Bild: rti
Auf sie kann sich die BRK-Wasserwacht Weiden/Flossenbürg verlassen: Seit 25 Jahren sind Alexandra Hammer, Klaus Kunz und Alois Lukas bei der Ortsgruppe aktiv. Da sie einen großen Teil ihrer Freizeit für das Ehrenamt opfern, erhielten das Trio am Dienstag im Neuen Rathaus das Ehrenzeichen am Bande des Freistaates aus den Händen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Alexandra Hammer kam mit 14 Jahren zur Ortsgruppe und machte sehr schnell ihr Rettungsschwimmer-Abzeichen. "Ich bin damals mit einer Freundin dazugekommen", erinnert sich Hammer. Viele Dienststunden in Hallen- und Schätzlerbad folgten. Nachdem sie bei zwei Zeltlagern teilgenommen hatte, wechselte sie die Seite und organisierte fortan die Zeltlager. Zudem begleitete sie als Gruppenleiterin viele Teams bei Wettbewerben. "Die Arbeit mit Jugendlichen hat mir immer Spaß gemacht." Später übernahm die zweifache Mutter die Verwaltung der Mitglieder. Von 2009 bis 2013 war sie Kassenwartin. Seit 2013 führt die Weidenerin das Amt der stellvertretenden Kassenwartin aus.

Alois Lukas hat seit Jahren die meisten Dienststunden in der Thermenwelt und je nach Sommerwetter auch die meisten innerhalb der Ortsgruppe geleistet. "Momentan sind es jährlich so rund 200 Stunden in der Thermenwelt. Früher kamen auch manchmal bis zu 800 Stunden zusammen", sagt der Landwirt aus Tröglersricht. Sein Vater Alois Lukas sen. brachte ihn zur Wasserwacht. Bei internen Leistungswettbewerben war er in früheren Jahren dreimal in Folge der Beste seiner Altersklasse. "Ganz so schnell bin ich jetzt nicht mehr", gesteht der 40-Jährige.

"Ich sehe mich als Verbindungsperson zwischen den Bädern und der Wasserwacht", erklärt Klaus Kunz. Der Betriebsleiter der Thermenwelt kümmert sich vor allem um die Ausbildung der Schwimmmeistergehilfen. "Er hat immer ein offenes Ohr für unserer Anliegen", lobt Lukas seinen Wasserwacht-Kollegen. Und Seggewiß verrät, dass die Idee, eine Kletterwand in der Thermenwelt aufzubauen, von Kunz stammt.

"Ihr gehört zu den Vorzeigebürgern der Kommune", sagt Fred Lehner, stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Weiden-Neustadt. Ohne den Einsatz solcher Leute würde der Stadtgesellschaft etwas fehlen. Und er appelliert an das Trio: "Bitte bleibt dem Roten Kreuz treu."
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