Eiersuche zum 25. Geburtstag

Sie schmieden Pläne für das Festprogramm zum 25. Geburtstag des Keramik-Museums: (von links) Direktorin Stefanie Dietz sowie die "Keramischen" mit Jürgen Prüll (2. Vorsitzender), Dietmar Prusko (Schatzmeister), Konstantin Thomas (Vorsitzender), Rika Fritsch, Ulrike Feth (Bildung und Schule), Thomas Kühn (Fachbeirat) und Anja Würner (Presse und Öffentlichkeitsarbeit). Bild: Kunz

Immer wieder steht das Keramik-Museum im Feuer. Grund genug für die Freunde des Museums bei ihrer Hauptversammlung zu überlegen, wie das geändert werden kann.

Zur Einstimmung auf die erste Jahreshauptversammlung der "Keramischen" ließen sich die Mitglieder von den beiden Kinderführern Rika Fritsch und Frederic Härtel 200 Jahre alte Gefäße der peruanischen Nasca- und Moche-Kulturen erläutern. Dann zog Vorsitzender Konstantin Thomas Bilanz.

Zunächst erinnerte er an zahlreiche Mitgliederführungen durch Museumsdirektorin Stefanie Dietz und Oberkonservator Dr. Josef Straßer. Unter anderem wurde auch die Sonderausstellung Hans-Theo Baumann besucht. Die Vereinsfahrt führte die Mitglieder nach München in die Neue Sammlung und das Staatliche Museum Ägyptische Kunst.

Beim Kunstgenuss bis Mitternacht habe man die Museumsteilnahme kulinarisch unterstützt. Ferner habe man diverse Gespräche zum Erhalt des Museums mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, den Stadtratsfraktionen, den Landtagsabgeordneten und der Museumsleitung der Neuen Sammlung geführt.

Als weiteres Engagement mit Gesprächen auf der politischen und kulturellen Ebene wolle man einen Runden Tisch einrichten. Der solle erörtern, wie das Museum in den nächsten Jahren gefördert und für Weiden erhalten werden könne.

Anlässlich des 25. Jubiläums des Internationalen Keramik-Museum Weiden hat der Freundeskreis des Museums den Schulwettbewerb "Weidener Kunstziegel" ausgeschrieben. Daran nahmen Schüler aus sieben weiterführenden Weidener Schulen teil. Sie gestalteten einen Tonziegel individuell zum Thema Weiden. Die Preisverleihung für die prämierten Arbeiten erfolgt durch den Schirmherr, OB Kurt Seggewiß. Die Ausstellung der prämierten und einiger anderer Arbeiten erfolgt im Keramik-Museum. Das Jubiläum wolle man mit Hilfe eines großformatigen Screen an Hausfassade neben Max Reger Geburtshaus, der ehemaligen Fachoberschule, als Hinweis auf die Veranstaltungen beleuchten. Aus Anlass des Jubiläums würden Mitglieder des Vereins die Möglichkeit am Ostersonntag anbieten, die Besucher in den Ausstellungsräumen auf Ostereisuche gehen zu lassen. Weitere Vorschläge: Erstellung eines Flyers mit Anmeldeformular für "Die Keramischen", Aufbau einer Internetseite und ein Roll-up-Aufsteller für die Werbung bei Veranstaltungen im Eingangsbereich. Eine neue Stele vor dem Museum solle von der Allee aus bereits auf das Museum hinweisen.

Der Verein unterstützt finanziell Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit. Genannt wurden das Projekt Grenzenlos, Gerhardinger Schule sowie die Jugendkunstschule in Kooperation mit dem Keramik-Museum.
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