Eigenmittel für Investition parat

Vorstand bzw. Aufsichtsratsmitglieder der Baugenossenschaft Familienheim sind (von links): Herbert Bierler, Norbert Leibl, Helmut Zupfer (Aufsichtsratsvorsitzender), Erich Braun, Christine Egeter, Christine Maier (Vorstandsvorsitzende, vorne), Erika Werner, Siegfried Sitter, Norbert Welzl, Martin Scheidler und Günther Braun. Bild: R. Kreuzer

Die große Herausforderung bei der Baugenossenschaft Familienheim e.G. bleibt die Modernisierung und Instandhaltung des Bestandes. 120 000 Euro werden der Innenhof und die Zufahrt zu den Häusern Arndtstraße 13 und 15 kosten, die in einem schlechten Zustand sind.

Drei Prozent Dividende auf die Einlagen der Mitglieder reicht die Baugenossenschaft aus. Das sagte Vorstandsvorsitzende Christine Maier bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Maharaja Palace". Bei den Ergänzungswahlen stellte sie sich zur Wiederwahl und erhielt das Vertrauen für weitere drei Jahre. Wieder gewählt sind Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Zupfer und Aufsichtsratsmitglied Erika Werner. Neu ins Aufsichtsratsgremium kam Christine Egeter.

Die Genossenschaft verlor zwar zehn Mitglieder. Die Zahl der Geschäftsanteile hat sich um 96 erhöht auf jetzt 666 Mitglieder, die 5760 Geschäftsanteile besitzen.

Der verwaltete Wohnungsbestand umfasst 58 Häuser mit 363 Wohnungen, einem eigen genutzten Büro, zwei Läden, einer Gaststätte. Zum Bestand gehören 78 Garagen, eine Tiefgarage mit 46 Stellplätzen, 27 Carports. Die Gesamtwohn- und Nutzfläche beträgt 29510 Quadratmeter.

Kosten für Mietklagen

Von den Wohnungen sind noch 99 Einheiten preisgebunden. Gesunken sind die Mietausfälle, dagegen sind die Kosten für Mietklagen etwas gestiegen, sagte Vorsitzende Maier. Um die Wohnungen vermietbar zu machen und um wettbewerbsfähig zu bleiben, waren Wohnungsmodernisierungen notwendig. Die Genossenschaft gestaltete den Innenhof des Rehbühlblocks um, pflasterte den Zugang zur Tiefgarage, reparierte die Spitzfenster der Gaststätte, besserte die Holzbalkone in der Rehbühlstraße aus und sorgte für neue Heizkessel in der Schweigerstraße 1a.

Neues Projekt gestartet

Begonnen wurde die energetische Sanierung an den Gebäuden Franz-Mörtl-Straße 6 und 8. Die Kosten für den Schweigerblock, einschließlich der Übernahme des Umzugsaufwands der Bewohner, schlug mit 146 000 Euro zu Buche. Fünf Wohnungen erhielten Bäder und eine Gasetagenheizung. Die Computeranlage wurde ausgetauscht. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch das Eigenkapital. Das Anlagevermögen der Grundstücke mit Wohnungen ist in der Bilanz mit 9,2 Millionen Euro ausgewiesen.
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