Ein ganzes Jahr wird gefeiert

Mit einem Bandltanz beteiligten sich die Kinder unter Leitung der "Altbairischen" am Auftakt zum 50-jährigen Jubiläum der Kirchenweihe, die nun ein Jahr lang in Maria Waldrast gefeiert wird. Bild: R. Kreuzer

Vor 49 Jahren hat der damalige Bischof Rudolf Graber die Pfarrkirche Maria Waldrast geweiht. Bis zum 50-jährigen Jubiläum wird nun ein Jahr gefeiert. Am Wochenende war Auftakt.

Mit einer festlichen Messfeier eröffnete die Pfarrgemeinde Maria Waldrast die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Kirchweihjubiläums, das im nächsten Jahr begangen wird. Am 16. Oktober 1966 hat der damaliger Bischof Rudolf Graber die Pfarrkirche im Weidener Westen feierlich konsekriert. Die Pfarrgemeinde will nun in regelmäßigen Abständen immer wieder eine Veranstaltung anbieten, bis hin zur Abschlussfeier im Oktober 2016.

"Unsere Kirche ist offen, damit jeder eintreten kann und Ruhe findet im Gebet. Wir feiern, dass mitten in dieser Welt Gott anwesend ist", sagte Pfarrer Peter Brolich zu Beginn des Gottesdienstes. Er erinnerte, dass ein Ort heilig wird, wenn er den Kontakt zu Gott im Gebet ermöglichen kann. Die Weihe sondert diesen Ort aus und macht ihn "anders". "Und daran erinnern wir uns und feiern das 50-jährige Weihejubiläum ein Jahr lang."

In der Unterkirche fand gleichzeitig ein Wortgottesdienst für die Kinder statt. Sie zogen zur Wandlung in die Hauptkirche. An der Orgel saß Alfred Kreuzer, seine Sänger und Sängerinnen gestalteten die Messe mit.

Am Vorplatz stand ein Kirwabaum, der nun ein Jahr stehen bleibt. Brolich dankte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, der den Baum kostenlos überlassen hat. Stadtförster Wolfgang Winter hat den Baum ausgesucht und ihn zusammen mit Hans Reichl gefällt. Wolfgang Krämer hat das Kreuz gefertigt und Richard Mark brachte die Idee mit dem Kirwabaum ein. Er hat ihn in den Farben weiß und gelb bemalt. Die Vorschulkinder des Kinderhauses hatten zusammen mit Christa Binner von den "Altbaierischen" einen Bandltanz eingeübt. Richard Mark, Vorsitzender des Sachausschusses, hielt den kleinen Stamm, die Jüngsten flochten die Bänder zu einem Zopf. Im Takt zur Akkordeonmusik mit Wilhelm Binner drehten sich die zehn jungen Pärchen und unterhielten die Besucher.

Danach waren alle zum Zusammensein bei Speis und Trank im Pfarrheim eingeladen. Für die Kinder flackerte ein kleines Holzfeuer, in dem sie ihre Stockbrote brutzeln durften.
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