Ein Hoch auf die Mütter

Die Kleinen im Großeinsatz für die Großen: unter anderem mit Liedern und einem Muttertagsgedicht unterhielten die Mädchen und Buben des Kindergartens Kunterbunt die Gäste bei der AWO-Muttertagsfeier.

Rote Herzen und rote Rosen. Das waren nur die äußeren Zeichen der Dankbarkeit, mit denen die Arbeiterwohlfahrt Weiden die ältesten Mütter in ihrer Runde ehrte. Die Geschichte des Festtages zeigte Vorsitzende Hilde Zebisch auf.

Weiden. (kzr) Die AWO-Muttertagsfeier im Postkellersaal ist ein symbolisches Dankeschön. "Wir wollen damit zeigen, dass die Arbeiterwohlfahrt die Arbeit der Mütter und Väter zu schätzen weiß", sagte Zebisch.

Mit 97 die älteste Mutter

Mit Rosenstöckchen ehrte die Vorsitzende die fünf ältesten Mütter im Saal: Ursula Scholz (97), Liselotte Glässl (93), Maria Häusler (89), Helene Graf (89) und Irma Meissner (83) erhielten zusätzlich ein rotes AWO-Herz und Pralinen. Mit Blumen sagte die Vorsitzende auch allen Clubleiterinnen Danke für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. Rosen gingen ferner an die Schwestern der häuslichen Krankenpflege, die mit Patienten gekommen waren. Sieglinde Rehm las ein Gedicht vor.

"Wie ist der Muttertag entstanden?", fragte Zebisch und gab gleich selbst die Antwort. Festgelegt habe das Datum die Begründerin dieses Ehrentages, Anna Jarvis. Auch die Väter würden gefeiert, heuer am 14. Mai. "Viele Belastungen und Sorgen haben die Mütter zum Wohle der Familie auf sich genommen. Mutterliebe lässt sich nicht erkaufen, sie ist mit nichts auf der Welt aufzuwiegen", sagte Zebisch. Anerkennung gelte auch den jungen Müttern, die Familie, Beruf und Kindererziehung bewältigen müssten, ebenso wie den alleinstehenden Müttern und Vätern. Die Arbeiterwohlfahrt stehe ihnen mit ihrem Betreuungsangebot zur Seite und sei auf diesem Gebiet schon immer Vorreiter gewesen. "Sei es mit Kinderkrippe, Kinderhort, Schulbetreuungen oder mit den langen Öffnungszeiten in unseren Kindertagesstätten".

Die Kleinen vom AWO-Kindergartens Kunterbunt, die für ihr 20-jähriges Bestehen in diesem Jahr schon einige Stücke eingeübt haben, eroberten dann die Bühne. Mit dem Kindergartensong begannen die Vorschulkinder den Vortragsreigen. Und es im Urwald alles zu sehen gibt, zeigten die Kindergartenkinder auf. Erzieherin Alexandra Richtmann und Leiterin Jana Petermann unterstützten die Kinder bei der Vorstellung, zu der natürlich auch ein Muttertagsgedicht gehörte.

Mit dem Sketch "In der Apotheke" unterhielten Stadträtin Gabi Laurich und ihre Enkelin Antonia die Festgäste. Lore Leitmeier und Wilhelm Moser erzählten, was im Möbelhaus beim Kauf des "Esszimmertisches" alles passieren kann. Für die Musik sorgte Alleinunterhalter Karl Tabert. Nach Kaffee und Kuchen überbrachte Stadträtin Sabine Zeidler beste Grüße auch im Namen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und der anwesenden Stadträten. "Werte, die unsere Mütter vorgaben und vorlebten, leben heute in unseren Kindern weiter", sagte Zeidler.
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