Ein Lehrer für alle Kinder: Jahrgangstreffen 1946 bis '59
Schulzeit als Idylle

(bö) Sie hatten eine lange Pause eingelegt, stolze 15 Jahre. Doch nun kamen in Emhof die Schülerjahrgänge 1946 bis '59 wieder zusammen. Es war das dritte Mal, doch viele der Erinnerungen an diese Nachkriegsjahre rund um eine dörflich-behütete Kindheit sind noch recht frisch.

In der Anfangszeit waren die acht Klassen noch in einem einzigen großen Schulzimmer unterrichtet worden. Erst später kam die Aufteilung in Grund- und Hauptschule mit zwei Lehrern. Den Gottesdienst zu dem Treffen zelebrierte in der Dorfkirche St. Jakobus Pfarrer Andrzej Slowik in Erinnerung an verstorbene Schulkameraden, Lehrkräfte und Seelsorger. An der Orgel saß wie früher Michael Hofmann aus Lamplhof, den Ministrantendienst verrichteten Alois Tischler und Josef Werner wie schon als Kinder.

Der große Themenbogen der Zusammenkunft waren natürlich Erzählungen aus der damaligen Zeit. Da gab es die Vils noch als das Emhofer Freibad, der Kreuz- und der Kramerberg waren Treffpunkte für die Kinder und Jugend aus dem Dorf, und winterliche Schlittenfahrten auf der vereisten Panzerstraße gehörten zu den großen Abenteuern. Mit dem ersten Bravo-Heft kehrten dann die etwas moderneren Zeiten ein.
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