Ein Wiedersehen mit Jubiläum

Zum Erinnerungsfoto anlässlich des 20. Treffens stellten sich die ehemaligen Panzerpioniere und ihre Gäste vor dem Wasserturm am Übungsplatz Grafenwöhr auf. Bild: R. Kreuzer

Alle Jahre treffen sich die ehemalige Offiziere und Unteroffiziere der 1992 aufgelösten Panzerpionierkompanie 100. Diesmal jedoch brachte die Zusammenkunft eine Besonderheit.

Die Treffen sind beliebt: Viele der "Ehemaligen" aus der Ostmarkkaserne nehmen für das Wiedersehen alljährlich weite Anfahrten auf sich. Das lohnte sich heuer besonders: Denn diesmal war die von Stabsfeldwebel a. D. Klaus Fickenscher organisierte Zusammenkunft bereits die 20.

Zu diesem Jubiläum besuchten die ehemaligen Soldaten eine der Stätten ihres früheren Wirkungsbereichs: den Übungsplatz Grafenwöhr, auf den einer der früheren Kameraden der Kompanie, Stabsfeldwebel d. R. Gerald Morgenstern, eingeladen hatte. Mit Josef Neubauer, dem langjährigen Schießsicherheitsbeauftragten der US-Armee auf dem Übungsplatz, hatten die Besucher einen versierten Führer und Kenner des Platzes. Vorbei ging es durch die Feldlager, die in früheren Jahren oft Quartier bei den Übungsplatz-Aufenthalten waren.

Auf den Schießbahnen erklärte Neubauer die Möglichkeiten des Schieß- und Übungsbetriebes sowie die Technik. Erläutert wurden auch die Sprengplätze auf denen die Pioniere früher ihr Belehrungs- und Gewöhnungssprengen hatten. Der Bleidorn-Turm und die Kirchenruine Hopfenohe waren ebenfalls Ziele der Rundfahrt. Im Lagerbereich rund um den Wasserturm staunten die ehemaligen Soldaten nicht schlecht über den riesigen Ausbau und die Erweiterung der amerikanischen Liegenschaft.

Am Abend folgte der gesellige Teil des Treffens. Dabei feierten Albert Urban und Stefan Zrenner auch noch kleine persönliche Jubiläen. Heuer sind sie seit 25 Jahren Ehrenpioniere. Dafür erhielten sie ein Geschenk.
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