Ein zünftiges Fest feierten die Schützengesellschaft D' Fensterbachtaler und die Kirwapaare gemeinsam: Vier Tage lang ging es anlässlich des 60-Jährigen der Schützen und zur Kirwa in Pursruck zu wie in einem Taubenschlag.
Sau, Bär und Tschucki, Tschucki

Sie bildeten das Herzstück der Traditionsveranstaltung und zeigten das auch: die elf Kirwaburschen und -moidln aus Pursruck. Bild: gri
(gri) Wegen des Schützenjubiläums begann die Kirchweih bereits am Freitag. Ein stattlicher Kirchenzug und ein Festgottesdienst bildeten den Auftakt.

Bürgermeister Alwin Märkl, Schützenmeister Franz Fruth und Kirwachef Markus Schäffer freuten sich an allen Tagen über ein volles Zelt. Eine Bereicherung war der Besuch aus dem niedersächsischen Nordhorn. Der dortige Schützenverein war mit einer Abordnung angereist, um das Jubiläum der Fensterbachtaler mitzufeiern. Die Stoipfälzer Spitzboum hielten ihr Versprechen und machten die Nacht zum Tag.

Richtiges Heimattreffen

Am Samstagabend standen die Musiker von den Quertreibern auf der Bühne. Trotz einer langen Nacht traten die elf Kirwapaare dann am Sonntagmorgen geschlossen zum Gottesdienst an. Am Nachmittag tanzten die Burschen und Moidln, begleitet von den Allerscheynstn, nach altem Brauch den Baum aus. Die Stunden danach glichen wieder einem großen Familien-, Verwandschafts- und Klassentreffen. Viele weggezogene Pursrucker kehrten heim, um mit ihren Freunden auf vergangene Zeiten anzustoßen. Zu späterer Stunde verlosten die Burschen den 28 Meter langen Baum. Das Glück war Alfred Fruth hold.

In der Nacht auf Montag kürten die Burschen nach einem geheimen Ritual den Kirwabären und die Kirwasau. Die Wahl fiel auf Wolfgang und Markus Schadl. Beide füllten die ihnen zugedachten Rollen ordentlich aus und sorgten den ganzen Tag über für mächtig Wirbel im Dorf. Die Kapelle Tschucki, Tschucki spielte zum Festausklang auf.
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