Eine Million vom "Adventslicht"

Mit den rund 21 000 Euro, die Dr. Renate Freuding-Spintler (vorne links) in diesem Jahr ausschütten kann, summiert sich die Hilfeleistung ihres "Adventslicht" auf rund eine Million Euro. Sie stellte die Gelder in diesem Jahr zwölf sozialen und caritativen Einrichtungen zur Verfügung. Bild: ske

"Dies ist immer ein besonders schöner Tag", freute sich Dr. Renate Freuding-Spintler, Kuratorin der Stiftung "Adventslicht für bedürftige Menschen", bei der Spendenverteilung an zwölf wohltätige Gruppen aus der Region.

Zuwendungen in Höhe von 21 000 Euro, die im Zeitraum September bis Februar an Spendengeldern über die Stiftung "Adventslicht" zusammen getragen worden waren, galt es diesmal zu verteilen. Dr. Freuding-Spintler bedachte die Vertreter vom Arbeitskreis Asyl, der Aktion Schustermooslohe, ARV Oberpfalz, MS-Kontaktgruppe, HPZ Irchenrieth, Kinderheim St. Elisabeth Windischeschenbach, der Deutschen Rheumaliga, der Restless-Legs-Selbsthilfegruppe, der Krebsselbsthilfegruppe Vohenstrauß, des Ambulanten Hospizdienstes und der Morbus Parkinson Selbsthilfegruppe.

Die Not lindern

Rund eine Million Euro an Geld und Sachspenden sammelte die Stiftung in den vergangenen 30 Jahren. Die Initialzündung war einst durch Dr. Lydia Kapferer erfolgt, die Dr. Renate Freuding-Spintler auf die Idee einer Spendenaktion gebracht hatte. "Das Elend weltweit ist groß, aber auch vor unserer eigenen Haustür gibt es große Nöte, die man mit Spenden lindern kann", habe sie damals gesagt. Daraus ist eine mehr als 30-jährige Spenden-Aktion geworden.

Die Gruppen können über das erhaltene Geld frei verfügen, die einzelnen Vertreter berichteten bei der Übergabe, was mit dem Geld geschehen werde. Dr. Renate Freuding-Spintler: "Wir wissen, dass die Spenden gute Verwendung finden. Das Geld ist bei den Empfängern gut aufgehoben." Die Restless-Legs-Gruppe, die über 50 Mitglieder verfügt, sich aber darüber hinaus um 200 Betroffene kümmert, will die erhaltene Spendensumme für einen gemeinsamen Tagesausflug nutzen.

Die Krebs-Selbsthilfegruppe Vohenstrauß feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. "Einige von uns haben 20 Jahre überlebt", betonte die Leiterin. Die Spendensumme fließt in die Gestaltung der Jubiläumsfeier. Demselben Zweck will die MS-Kontaktgruppe fördern. Diese Gruppe besteht bereits seit 35 Jahren.

Das Kinderheim St. Elisabeth unterhält seit 2014 eine Wohngruppe von Jugendlichen in Weiden. Hier leben einheimische und ausländische Heranwachsende. Ihnen sollen einige Wünsche erfüllt, aber auch notwendige Dinge wie eine Zahnregulierung bezuschusst werden.

Die Parkinson-Gruppe fährt auch 2015 auf die Luisenburg. Die ARV-Gruppe zur offenen Behinderten-Arbeit will einen "Offenen Treff" schaffen, während das HPZ pädagogisch wertvolle Spielzeug anschaffen will. Auch Schirmherrin Maria Seggewiß nahm an der Spendenübergabe teil.
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