Eine Tierärztin beantwortet Fragen, die sich nicht nur Hundehalter rund um den Badetag für ...
"Nicht einfach reinschmeißen"

Dr. Stefanie Lang-Deuerling mit Dobby und Wilma (von links). Bild: Hartl
Das Herrchen hat Lust auf den Badetag für Vierbeiner. Der Hund war aber noch nie planschen. Was nun? Tierärztin Dr. Stefanie Lang-Deuerling aus der Tierarztpraxis Dr. Eduard Krinninger weiß Rat. Sie findet übrigens als zweifache Hundehalterin: "Hundeschwimmen: Das ist ein tolles Angebot."

Kann jeder Hund schwimmen?

Dr. Stefanie Lang-Deuerling: Man sollte einen Hund nicht einfach reinschmeißen. Das ist wie bei uns Menschen: Manche gehen gern ins Wasser. Die, die aber nicht wollen, sollte man auch nicht zwingen. Denn Hunde können ertrinken.

Ernsthaft?

Dr. Lang-Deuerling: Wenn sie Panik kriegen: Ja. Das passiert beispielsweise, wenn die Hunde nicht mehr rauskommen. Es ist deshalb das wichtigste, sie an einer flachen Stelle ans Wasser heranzuführen, an der sie auch wieder aus eigener Kraft an Land kommen.

Apropos Wasser: Das hat beim Hundeschwimmen am Sonntag, 28. September, 18 Grad. Passt das?

Dr. Lang-Deuerling: Kommt drauf an. Es gibt die Ganzjahres- und die Sommerbader.

Vielleicht lässt sich Bello mit dem Quietsche-Entchen ins Wasser locken?

Dr. Lang-Deuerling: Da wäre ich vorsichtig. Es gibt Hunde, die tun für ihr Lieblingsspielzeug alles - und ertrinken im schlimmsten Fall.

Also besser keine Ente. Braucht es dafür ein Handtuch, damit der Hund keinen Schnupfen kriegt?

Dr. Lang-Deuerling: Natürlich. Der Hund soll sich ja nicht erkälten, keinem Zug ausgesetzt sein. Er muss sich danach auch bewegen und darf nicht auf dem kalten Boden rumliegen.
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