Einsatz auf und für den Platz

Edmund Geber (vorne, rechts) bleibt Vorsitzender des TSV Neunkirchen. In dieser Funktion zeichnete er bei der Hauptversammlung auch eine Reihe treuer Mitglieder aus. Bild: R. Kreuzer

Wer jung ist, wächst noch. Das gilt auch für den TSV Neunkirchen, der die Zahl seiner Mitglieder leicht auf 522 steigerte. Die größte Altersgruppe davon - 33 Prozent - bilden Kinder und Jugendliche. Trotzdem gibt es noch Handlungsbedarf im Nachwuchsbereich, wie sich bei der Hauptversammlung zeigte.

Der TSV Neunkirchen gehört zu den zehn mitgliederstärksten Vereinen im Stadtgebiet. Dabei zeigen die TSVler nicht nur auf dem Platz Einsatz - sondern auch für den Platz, wie Vorsitzender Edmund Geber in seinem Rückblick zur Hauptversammlung verdeutlichte. Gemeint ist die große Eigenleistung, mit der Spieler und Vorstandschaft im vergangenen Jahr den Sportplatz instandgesetzt haben, wobei sie unter anderem einen neuen Rollrasen einbrachten. Zudem sanierten sie Kellerräume und Kabinen, errichteten eine Bewässerungsanlage und installierten zwei Tore.

Neue Spielgemeinschaften?

Trotzdem sind laut Gerber noch Verbesserungen möglich: Zum einen sollte die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden - "es sind immer dieselben, die mit anpacken". Zum anderen sei es schade, dass die Meldungen der Mannschaften im Juniorenbereich für den Spielbetrieb problematisch waren.

Robert Bauer von der Fußballabteilung berichtete, dass zwei Herrenmannschaften angemeldet wurden. Nach dem Aufstieg spielt die Erste in der A-Klasse, steht derzeit auf dem vierten Platz. Die Zweite tritt in der B-Klasse an. In den Jugendklassen können nicht alle Altersgruppen besetzt werden. Die Abteilung werde sich deshalb Gedanken über Spielgemeinschaften machen, sagte Jugendleiter Thomas Dendorfer. Nach der Meldung einer A-Jugend habe man diese wieder abmelden müssen, weil sich die Zahl der Spieler verringert hatte.

Veronika Schmitt berichtete über die Abteilung Bodystyling, Anja Fröhlich über zwei Gruppen beim Kinderturnen. Für die Seniorentruppe zeichnet Heinz Sauerhammer zuständig. Er verdeutlichte die regen Aktivitäten der 47 Mitglieder zählenden Gruppe.

Das Totengedenken galt Kassier Erich Brabec. Kommissarisch führte Edmund Geber die Kasse. Die zahlreichen Investitionen ergaben einen Jahresverlust.

Geber bleibt Vorsitzender

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder Edmund Geber als Vorsitzenden. Stellvertreter wurde Thomas Dendorfer, dritter Vorsitzender Andreas Weismeier. Neuer Schatzmeister ist Harald Schwarz, ihm hilft Fritz Egeter. Die Protokolle schreibt weiter Josef Kaiser. Beisitzer: Günter Prölß, Artur Parusel, Ewald Schmiegel, Elisabeth Geber, Heinz Sauerhammer und Maria Schmiegel. Kassenprüfer: Ewald Schmiegel und Günter Prölß. Zum Stadtverband gehen Robert Schmiegel und Ewald Schmiegel, Abteilungsleiter Fußball bleibt Robert Bauer, Jugendleiter ist wieder Thomas Dendorfer.

Die Ehrung für 30-jährige Treue erhielten Detlev Schneider und Robert Neumann. Ein Vierteljahrhundert sind Lena Geber und Manfred Grüner dabei. 20 Jahre: Anneliese Eckl, Peter Schmitt, Christine Hauer, Veronika Schmitt, Anja Fröhlich, Heidi Riedl, Elisabeth Hölzl, Petra Teichner und Margit Michalke.

Grußworte übermittelten die Stadträte Josef Gebhardt (SPD) und Karl Bärnklau (Grüne). Sie lobten die Funktionäre, die viel Arbeit hatten. Norbert Uschald (CSU) stellte die finanziellen Anstrengungen des Vereins heraus. Der Vorsitzende des Stadtverbandes, Herbert Tischler, erläuterte die Sparmaßnahmen der Stadt im Bereich Sport.
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