Eisenringe zur "Silberhochzeit"

Ein symbolträchtiger Akt. Die Oberbürgermeister Rolf Schmidt und Kurt Seggewiß sind durch schwere, überdimensionale Ringe verbunden. Sie beteuerten für ihre Städte, dass Weiden und Annaberg-Buchholz die Partnerschaft pflegen und weiter entwickeln wollen. Die Schmiede des Frohnauer Hammers sorgten mit ihrer Aktion für einen der Höhepunkte beim Tag der deutschen Einheit und der Jubiläumsfeier. Bild: Wilck
Es war Liebe auf den ersten Blick. Aus der Liaison zwischen Weiden und Annaberg-Buchholz ist längst eine feste Beziehung geworden. Die hält bereits ein Vierteljahrhundert. Am Wochenende feierten die beiden Partnerstädte ihre "Silberhochzeit". Und dazu gab's erstmals auch massive Trauringe - nicht aus Gold, wie üblich (aber in dieser Dimension nicht finanzierbar), auch nicht aus Silber, wie man es bei der historischen Silber-Stadt Annaberg annehmen könnte. Nein, die Ringe sind aus Eisen, geschmiedet von Reinhard Looß, der sonst im Hammer Frohnau die Funken sprühen lässt. Die Frohnauer brachten auf dem Marktplatz die Ringe auf Temperatur und in Form. Die Partner wählten ein stattliches Ring-Format. Mehr zu den Feiern in Annaberg, bei denen der Weidener Platz vorgestellt und Pastor Thomas Fritzsch, der Motor des friedlichen Widerstands in Annaberg, zum Ehrenbürger ernannt wurde, in der Dienstagsausgabe.
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