Entschädigungen von OB und berufsmäßigem Stadtrat sinken
Gürtel enger gezerrt

Wieder ging es ums Geld. Trotzdem war es der Tagesordnungspunkt in der Stadtratssitzung, der am schnellsten abgehandelt war: die Kürzung der Dienstaufwandsentschädigungen der Kommunalen Wahlbeamten. Ratzfatz plädierte das Gremium einstimmig für die zehnprozentige Herabsetzung der Entschädigung von OB Kurt Seggewiß und berufsmäßigem Stadtrat Hermann Hubmann. Der OB enthielt sich, als es um seine Person ging.

Bereits im Juni 2014 kürzte der Stadtrat auf Antrag von Seggewiß selbst dessen Aufwandsentschädigung um 20 Prozent. Konkret heißt das, seither verzichtete der OB im Zuge der Haushaltskonsolidierung auf 200 Euro pro Monat. Nun sinkt die Entschädigung nochmals um knapp 80 auf 720 Euro - allerdings nicht auf Initiative von Seggewiß: "Mein Aufwand in der zweiten Amtsperiode ist zwar größer geworden. Aber ich will mich nicht querstellen."

Ähnlich äußerte sich Hubmann bereits in der Sitzung. Seine Entschädigung sinkt um 45 auf 405 Euro. "Wenn es der Sanierung des Haushalts dient - in Ordnung." Zudem dankte er CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch: "Er war der einzige, der mit mir das Gespräch gesucht hat."
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