Entscheidung über Firmen-Bauprojekt nach Ortstermin

Für seinen Metallbaubetrieb plant Heribert Hartmann in Illschwang den Neubau einer Produktions- und Lagerhalle sowie eines Bürogebäudes. Im Auge hat er dafür ein Gelände in der Nähe des Weiherwegs, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Festplatz. Die Halle misst im Plan 50 Meter in der Länge und 20 Meter in der Breite; sie soll 8 Meter hoch werden. Grundmaße des Bürogebäudes sollen 10 mal 10 Meter sein.

"Durch die Baumaßnahme darf der Blick auf das denkmalgeschützte Dorfensemble nicht eingeschränkt werden", betonte Bürgermeister Dieter Dehling. Einerseits müsse die Gemeinde expansionswillige Betriebe unterstützen, äußerte sich Hans Pirner. Andererseits gebe es entscheidende Punkte wie die Höhe der Auffüllung und die Wirkung der Halle auf das Dorfbild zu klären. Er schlug vor, sich an Ort und Stelle ein genaues Bild zu machen.

Das Gelände müsse nach den Worten Dehlings bis in die Höhe der Straße nach Pesensricht aufgefüllt werden. Henner Wasmuth zeigte Verständnis, dass der Standort aus der Sicht des Bauherrn viele Vorteile biete.

Josef Margraf regte an, die Halle zu drehen, damit sie nicht so wuchtig wirkt. Aus der Sicht Richard Kollers gebe es für Hartmann nur zwei Alternativen: die Betriebserweiterung in der Nähe des Weiherwegs oder eine völlige Aussiedlung des Unternehmens aus dem Ort.

Das Gremium beschloss, einen Ortstermin anzusetzen. Dazu sollen der Antragssteller Heribert Hartmann und alle Gemeinderäte eingeladen werden. (no)
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